Pallade Veneta - Venezolanischer Oppositionspolitiker González Urrutia trifft Milei in Argentinien

Venezolanischer Oppositionspolitiker González Urrutia trifft Milei in Argentinien


Venezolanischer Oppositionspolitiker González Urrutia trifft Milei in Argentinien
Venezolanischer Oppositionspolitiker González Urrutia trifft Milei in Argentinien / Foto: Luis ROBAYO - AFP

Der venezolanische Oppositionspolitiker Edmundo González Urrutia, der den Wahlsieg in seinem Heimatland für sich reklamiert, ist am Samstag vom argentinischen Präsidenten Javier Milei in Buenos Aires empfangen worden. Gemeinsam mit Milei winkte González Urrutia vom Balkon des Regierungssitzes aus hunderten venezolanischen Exil-Oppositionellen zu, die sich auf der Plaza de Mayo im Zentrum der argentinischen Hauptstadt versammelt hatten.

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"Einer der emotionalsten Momente, die ich je erlebt habe", schrieb der Oppositionspolitiker im Onlinedienst X. Er lud ein Video hoch, das die jubelnden Menschen auf dem Platz zeigt, die Transparente und Schilder hoch hielten, auf denen Slogans standen wie "Venezuela, du bist nicht allein" oder "Freiheit! Freiheit!" standen.

"Venezolaner, wir werden uns auch auf den Straßen unseres geliebten Landes treffen", fügte González Urrutia auf X hinzu. In Venezuela steht in wenigen Tagen der neuerliche Amtsantritt des langjährigen, linksnationalistischen Machthabers Nicolás Maduro an. González Urrutia versichert, dass er am Freitag an Stelle von Maduro die Amtsgeschäfte in Venezuela übernehmen werde. Die venezolanische Polizei hat für Hinweise zu seiner Ergreifung eine Belohnung von 100.000 Dollar ausgesetzt.

Der 75-jährige González Urrutia, der früher Botschafter seines Landes in Buenos Aires war und heute im Exil in Spanien lebt, will von Argentinien aus am Samstagnachmittag (Ortszeit) auch Uruguay, dann Panama am Mittwoch und einen Tag später die Dominikanische Republik besuchen.

González Urrutia war Ende Juli bei der Präsidentschaftswahl in Venezuela gegen Machthaber Maduro angetreten. Maduro beanspruchte den Sieg danach für sich, obwohl nur wenige Staaten wie Russland dies anerkannten. Der langjährige Staatschef ignorierte die Wahlbetrugsvorwürfe der Opposition und ließ Proteste gegen seine erneute Amtszeit niederschlagen.

Im September floh González Urrutia außer Landes. Nachdem die venezolanische Justiz ihm Verschwörung und andere Vergehen zur Last legte, gewährte Spanien ihm Exil.

M.Jacobucci--PV

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