Pallade Veneta - Biden: Erstürmung von US-Kapitol sollte nicht vergessen oder "umgeschrieben" werden

Biden: Erstürmung von US-Kapitol sollte nicht vergessen oder "umgeschrieben" werden


Biden: Erstürmung von US-Kapitol sollte nicht vergessen oder "umgeschrieben" werden
Biden: Erstürmung von US-Kapitol sollte nicht vergessen oder "umgeschrieben" werden / Foto: Chris Kleponis - AFP

Die Erstürmung des US-Kapitols durch Anhänger Donald Trumps am 6. Januar 2021 sollte nach Worten von US-Präsident Joe Biden nicht vergessen oder "umgeschrieben" werden. "Ich denke nicht, dass wir so tun sollten, als ob es nicht passiert wäre", sagte Biden am Sonntag zu Reportern im Weißen Haus. "Ich denke, was er getan hat, war eine echte Bedrohung für die Demokratie." Er fügte hinzu: "Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das hinter uns haben."

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Am Montag kommen beide Kammern des US-Kongresses zusammen, um den Sieg des Republikaners Trump bei der US-Präsidentschaftswahl am 5. November formell zu bestätigen. Vor vier Jahren, am 6. Januar 2021, hatte Trump als damaliger Staatschef seine Wahlniederlage gegen Biden nicht akzeptiert. Vom ihm aufgestachelte Anhänger stürmten das Kapitol, um die Zertifzierung von Bidens Wahlsieg zu verhindern. Büros wurden verwüstet, zahlreiche Abgeordnete versteckten sich in Todesangst vor den Schlägern, es gab allein 140 verletzte Polizisten.

Die Ereignisse sollten "nicht umgeschrieben" und "nicht vergessen" werden, fuhr Biden fort. Er verwies zugleich auf seine Bemühungen, einen "reibungslosen Übergang" zu gewährleisten. Die USA müssten zu einer "normalen Machtübergabe" zurückkehren.

Im Januar 2021 widersetzte sich der damalige Vizepräsident Mike Pence dem Druck Trumps und bestätigte schließlich den Sieg des Demokraten Biden. Trump wurde im Zusammenhang mit den Vorgängen angeklagt, doch wurde das Verfahren wegen seines jetzigen Wahlsieges eingestellt.

A.Saggese--PV

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