Pallade Veneta - "FAZ": Defizit in Haushalten der Kommunen 2024 stark gestiegen

"FAZ": Defizit in Haushalten der Kommunen 2024 stark gestiegen


"FAZ": Defizit in Haushalten der Kommunen 2024 stark gestiegen
"FAZ": Defizit in Haushalten der Kommunen 2024 stark gestiegen / Foto: Vincenzo PINTO - AFP/Archiv

Das Defizit in den Haushalten der deutschen Städte und Gemeinden dürfte deutlich höher ausfallen als erwartet. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Donnerstag unter Berufung auf das Statistische Bundesamt berichtete, beträgt das Defizit allein für die ersten drei Quartale des vergangenen Jahres knapp 25 Milliarden Euro. Die Kommunen hatten zunächst 13 Milliarden Euro veranschlagt und im Herbst dann für das erste Halbjahr 17,3 Milliarden Euro angegeben.

Textgröße ändern:

Gründe für die angespannte finanzielle Lage waren demnach vor allem steigende Personal- und Sozialkosten. Bei der Vorstellung der Zahlen im Herbst für das erste Halbjahr hieß es, Städte und Gemeinden mussten allein für Sozialausgaben 12,5 Prozent mehr Geld aufwenden als im Vorjahreszeitraum. Hauptgrund war demnach die Erhöhung der Regelsätze für Sozialhilfe und Bürgergeld zum 1. Januar. Die Personalkosten erhöhten sich demnach um über neun Prozent.

Es ist nun das zweite Jahr in Folge, dass die Kommunen in die roten Zahlen rutschen, 2023 waren es acht Milliarden Euro. Der Geschäftsführer des Landkreistags, Hans-Günter Henneke, sagte dazu der Zeitung, ohne eine "massive Kursänderung" sei auch in den kommenden Jahren keine Veränderung absehbar.

Der Städtetag, der Landkreistag und der Städte- und Gemeindebund hatten angesichts dieser Entwicklung in der Vergangenheit bereits vor einem Stillstand in den Kommunen gewarnt. "Neue Investitionen können unter diesen Vorzeichen praktisch nicht mehr beschlossen werden", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme Mitte des vergangenen Jahres. Der Investitionsrückstau werde schon jetzt auf 186 Milliarden Euro geschätzt und steige nun weiter an.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Trump: Haben Bomber nach "Drohungen" von britischem Militärstützpunkt abgezogen

Der Abzug von B-1-Bombern der US-Armee vom britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wegen "Drohungen" erfolgt. "Es gab Drohungen, also haben wir sie, statt den Feind in Versuchung zu bringen, ein wenig verlegt, nicht sehr weit", sagte Trump am Montag mit Blick auf die US-Flugzeuge vor Journalisten im Weißen Haus. Die Menschen, von denen diese Drohungen ausgegangen seien, "sind mit dem Iran verbunden", fügte Trump hinzu.

Iranischer Präsident nennt Verhandlungen mit den USA "sinnlos"

Die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington über ein Ende des Iran-Krieges sind nach iranischen Angaben "sinnlos". "Bislang haben sie uns nach Gesprächen dreimal angegriffen. Das zeigt, dass sie keinen Dialog anstreben, sondern die Islamische Republik zerstören wollen", erklärte der iranische Präsident Massud Peseschkian nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna vom Montag.

Wadephul sieht "weitergehende Pläne" Moskaus über die Ukraine hinaus

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sieht "weitergehende Pläne" des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinaus. Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass zu diesen auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören könnten, sagte Wadephul am Montagabend in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte", fügte er hinzu.

Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben

Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Textgröße ändern: