Pallade Veneta - Musk bekräftigt in Gespräch mit Weidel Wahlaufruf für die AfD

Musk bekräftigt in Gespräch mit Weidel Wahlaufruf für die AfD


Musk bekräftigt in Gespräch mit Weidel Wahlaufruf für die AfD
Musk bekräftigt in Gespräch mit Weidel Wahlaufruf für die AfD / Foto: Kay Nietfeld - POOL/AFP

Der US-Milliardär Elon Musk hat in einem Live-Gespräch mit AfD-Chefin Alice Weidel seinen Wahlaufruf für die in Teilen rechtsextreme Partei bekräftigt. "Wie ich bereits öffentlich gesagt habe, denke ich, dass nur die AfD Deutschland retten kann. Ende der Geschichte", sagte Musk in dem am Donnerstag in seinem Onlinedienst X geführten Gespräch.

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Dabei verwies der Chef der Unternehmen Tesla und SpaceX auf den Wahlsieg des Rechtspopulisten Donald Trump in den USA. Dessen Erfolg zeige, dass die US-Bürger Veränderungen wollten. "Und meine Empfehlung an die Menschen in Deutschland ist, das Gleiche zu tun, wenn sie mit der Situation unzufrieden sind", sagte Musk. "Und deshalb empfehle ich den Menschen wirklich dringend, die AfD zu wählen."

Die Einmischung des US-Unternehmers in die deutsche Innenpolitik sieben Wochen vor der Bundestagswahl sorgt in Deutschland für Empörung und heftige Kritik. In den vergangenen Wochen hatte er Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf X mehrfach beleidigt und sowohl auf seiner Plattform als auch in einem Beitrag für die "Welt am Sonntag" zur Wahl der AfD aufgerufen.

Musk ist Sonderberater des künftigen Präsidenten Donald Trump, den er im Wahlkampf mit mehr als 270 Millionen Dollar (262 Millionen Euro) unterstützt hatte, und verfügt auf diese Weise über einigen Einfluss in Washington.

Weidel verteidigte Trump in dem Gespräch. Es sei "unglaublich, wie Donald Trump von deutschen Medien und deutschen Politikern während seines Wahlkampfes behandelt wurde", sagte sie. Es habe ihr "körperlichen Schmerz bereitet, zu sehen, wie er und seine ganze Familie verunglimpft wurden". Sie verwies darauf, dass CDU-Chef Friedrich Merz vor einer Wahl von Trump gewarnt habe - "also so weit zu ausländischen Einmischungen", sagte die AfD-Chefin.

In dem Live-Gespräch tauschten sich Musk und Weidel über zahlreiche Themen wie Atomkraft, Migration, Steuern, Bildung, innere Sicherheit und Kriminalität aus. Dabei stimmten sie in ihren Positionen vollständig überein. Als Weidel sagte, Deutschland habe im Bildungssystem die "gleiche, verrückte, woke, sozialistische Agenda" und die jungen Leute lernten nichts, antwortete Musk: Das höre sich so an, "als ob dieser 'woke mind virus' Deutschland ziemlich stark infiziert hat".

T.Galgano--PV

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