Pallade Veneta - Illegale Schleusungen: Mutmaßliche Organisatoren in Dresden angeklagt

Illegale Schleusungen: Mutmaßliche Organisatoren in Dresden angeklagt


Illegale Schleusungen: Mutmaßliche Organisatoren in Dresden angeklagt
Illegale Schleusungen: Mutmaßliche Organisatoren in Dresden angeklagt / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat zwei mutmaßliche Organisatoren von illegalen Schleusungen nach Deutschland angeklagt. Ein 37-jähriger Libanese soll seit November 2022 in 16 Fällen die Einschleusung von mindestens 91 überwiegend syrischen Staatsangehörigen organisiert haben, wie die Anklagebehörde am Freitag mitteilte. Einer 39-jährigen Landsfrau wird vorgeworfen, sich in vier Fällen an der Organisation der Einschleusung von mindestens 29 Ausländern beteiligt zu haben.

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Die Beschuldigten sollen die Schleusungen nicht selbst vorgenommen, sondern die Routen überwiegend über Belarus und Polen in das Bundesgebiet organisiert haben. Dafür sollen beide etwa 130.000 Euro kassiert und der 37-jährige Beschuldigte zusätzlich etwa 280.000 Euro Schleuserlohn erhalten haben.

Die Beschuldigten wurden von der Bundespolizei im September festgenommen. Der 37-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen die Frau wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Beide haben sich demnach zu den Tatvorwürfen im Wesentlichen geständig eingelassen. Das Landgericht Dresden entscheidet nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens.

U.Paccione--PV

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