Pallade Veneta - AfD-Parteitag beginnt wegen Protestaktionen in Riesa verspätet

AfD-Parteitag beginnt wegen Protestaktionen in Riesa verspätet


AfD-Parteitag beginnt wegen Protestaktionen in Riesa verspätet
AfD-Parteitag beginnt wegen Protestaktionen in Riesa verspätet / Foto: JENS SCHLUETER - AFP

Wegen mehrerer Protestaktionen beginnt der Bundesparteitag der AfD im sächsischen Riesa mit Verspätung. Zum geplanten Beginn des zweitägigen Treffens am Samstagvormittag schaffte es nur ein kleiner Teil der Delegierten rechtzeitig in die Veranstaltungshalle, wie ein AFP-Reporter berichtete. Viele andere Teilnehmenden seien am Weg dorthin gehindert worden, sagte ein Parteisprecher zu AFP. Daher verzögere sich der ursprünglich für 10.00 Uhr geplante Auftakt um voraussichtlich etwa eine Stunde.

Textgröße ändern:

Gegen den Parteitag in Riesa hatte sich im Vorfeld breiter Protest aus der Bevölkerung formiert. Zum Widerstand aufgerufen hatten mehrere zivilgesellschaftliche Organisationen und Gewerkschaften. Die Polizei sicherte den Veranstaltungsort mit einem Großaufgebot ab. Einige Straßen in der sächsischen Stadt wurden gesperrt und die Zugänge dorthin durch Polizeiautos verstellt, wie ein AFP-Reporter vor Ort berichtete.

Trotz niedriger Temperaturen waren zahlreiche Demonstrierende nach Riesa gekommen. Die Behörden hatten mit 10.000 Teilnehmenden gerechnet. In Sprechchören skandierten die Aktivisten etwa Slogans wie "Wir sind mehr". Auf Bannern war zu lesen "Kein Bock auf Nazis".

Einige Teilnehmer richteten Vorwürfe an die Polizei, dass sie von ihr am Weg zur Halle gehindert worden seien und mit einiger Entfernung zum Veranstaltungsort demonstrieren mussten. Ein Polizeisprecher sagte am Morgen, die Lage sei dynamisch, aber ruhig.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Wadephul sieht "weitergehende Pläne" Moskaus über die Ukraine hinaus

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) sieht "weitergehende Pläne" des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinaus. Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass zu diesen auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören könnten, sagte Wadephul am Montagabend in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte", fügte er hinzu.

Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben

Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des Besuchs des litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevicius in Berlin die Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für Deutschland unterstrichen. "Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands und die Sicherheit von Berlin wird auch in Vilnius verteidigt", sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sinkevicius im Bundeskanzleramt.

In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig

Er galt einst als einer der mächtigsten Politiker in Washington und musste später im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis - nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden im Bundesstaat Illinois am Montag mitteilten.

Textgröße ändern: