Pallade Veneta - Rettungskräfte: 120 Zivilisten bei "willkürlichem Beschuss" im Sudan getötet

Rettungskräfte: 120 Zivilisten bei "willkürlichem Beschuss" im Sudan getötet


Rettungskräfte: 120 Zivilisten bei "willkürlichem Beschuss" im Sudan getötet
Rettungskräfte: 120 Zivilisten bei "willkürlichem Beschuss" im Sudan getötet / Foto: Amaury Falt-Brown - AFP/Archiv

Im Sudan sind nach Angaben von Rettungskräften dutzende Zivilisten getötet worden. Bei "willkürlichem Beschuss" am Montag im Gebiet von Omdurman im Zentrum des nordostafrikanischen Landes habe es mindestens 120 Todesopfer gegeben, erklärte am Dienstag die Organisation Ombada, die Teil eines landesweiten Netzwerks freiwilliger Ersthelfer in dem Bürgerkriegsland ist. Die Versorgung einer "großen Anzahl" an Verletzten sei schwierig, da es an medizinischer Ausrüstung mangele.

Textgröße ändern:

Angaben dazu, wer hinter dem Angriff in der an die Hauptstadt Khartum angrenzende Stadt Omdurman steht, machte die Organisation nicht. Zuletzt waren die Kämpfe zwischen der Armee des Landes und der RSF-Miliz, die sich bereits seit April 2023 einen blutigen Machtkampf liefern, weiter eskaliert. Nach Angaben von Hilfsorganisationen wurden in dem Konflikt bereits zehntausende Menschen getötet; in Teilen des Landes herrscht zudem eine Hungersnot.

Sowohl der Armee als auch der RSF-Miliz wird vorgeworfen, immer wieder auch Wohngebiete zu beschießen. Auf beiden Seiten des Nils werden nach Berichten von Anwohnern regelmäßig Häuser und Zivilisten von Geschossen oder Granatsplittern getroffen. Während der größte Teil von Omdurman unter der Kontrolle der Armee steht, kontrolliert die RSF-Miliz Teile der Hauptstadt und des Großraums Khartum.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Gouverneur: Mindestens fünf Tote in Charkiw bei russischen Angriffen mit Lenkbomben

Bei russischen Angriffen mit Lenkbomben auf die Stadt Charkiw im Osten der Ukraine sind nach Angaben des örtlichen Gouverneurs mindestens fünf Menschen getötet worden. 30 Verletzte seien in Krankenhäusern, erklärte Gouverneur Oleh Synehubow am Montag im Onlinedienst Telegram. Drei von ihnen seien lebensgefährlich verletzt worden.

Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des Besuchs des litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevicius in Berlin die Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für Deutschland unterstrichen. "Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands und die Sicherheit von Berlin wird auch in Vilnius verteidigt", sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sinkevicius im Bundeskanzleramt.

In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig

Er galt einst als einer der mächtigsten Politiker in Washington und musste später im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis - nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden im Bundesstaat Illinois am Montag mitteilten.

AfD will EU und Eurozone reformieren - Boehringer bestreitet Kurswechsel

Europapolitiker der AfD haben sich von der Forderung nach einem Austritt Deutschlands aus der Eurozone und der EU distanziert. In einem neuen Strategiepapier, das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag, fordern AfD-Abgeordnete aus Europaparlament, Bundestag und Landtagen stattdessen eine grundlegende Reform der EU und des gemeinsamen Währungssystems.

Textgröße ändern: