Pallade Veneta - Misshandlung von Gefangenem: 9600 Euro Strafe für Polizist aus Hamburg

Misshandlung von Gefangenem: 9600 Euro Strafe für Polizist aus Hamburg


Misshandlung von Gefangenem: 9600 Euro Strafe für Polizist aus Hamburg
Misshandlung von Gefangenem: 9600 Euro Strafe für Polizist aus Hamburg / Foto: DANIEL REINHARDT - AFP/Archiv

Ein Polizist aus Hamburg muss wegen Körperverletzung im Amt eine Strafe von 9600 Euro zahlen. Nachdem der dagegen zunächst eingelegter Einspruch vor dem Amtsgericht zurückgenommen wurde, blieb ein entsprechender Strafbefehl bestehen, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Dem 50-Jährige soll während eines Diensts im Jahr 2022 einen gefesselten Mann misshandelt haben, der sich gegen den Transport aus einem Zellentrakt zu einem Gefangenentransporter wehrte. Laut Anklage soll der Beamte sich "ohne rechtfertigenden Grund" mit dem Knie auf das Genick des gefesselt auf dem Boden liegenden Geschädigten fallen gelassen haben.

Demnach schlug er dem Mann zudem zweimal mit der Faust gegen den Kopf, wodurch dieser unter anderem Schmerzen und Hämatome davontrug. Gegen den Polizisten wurde für die Tat per Strafbefehl eine Geldstrafe von 9600 Euro verhängt.

Da der Beschuldigte dagegen Einspruch einlegte, kam es zu einer Verhandlung am Amtsgericht. Nachdem der Beamte den Einspruch am Dienstag kurzfristig wieder zurückzog, blieb es aber bei der ursprünglichen Strafe.

L.Barone--PV

Empfohlen

Merz betont Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für die Sicherheit Deutschlands

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat anlässlich des Besuchs des litauischen Ministerpräsidenten Mindaugas Sinkevicius in Berlin die Bedeutung der Sicherheit des Baltikums für Deutschland unterstrichen. "Die Sicherheit des Baltikums ist die Sicherheit Deutschlands und die Sicherheit von Berlin wird auch in Vilnius verteidigt", sagte Merz am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Sinkevicius im Bundeskanzleramt.

In Ungnade gefallener Top-Republikaner Dennis Hastert stirbt 84-jährig

Er galt einst als einer der mächtigsten Politiker in Washington und musste später im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Jungen ins Gefängnis - nun ist der frühere Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Dennis Hastert, tot. Er starb im Alter von 84 Jahren in seinem Haus im Großraum von Chicago "eines natürlichen Todes", wie die Behörden im Bundesstaat Illinois am Montag mitteilten.

AfD will EU und Eurozone reformieren - Boehringer bestreitet Kurswechsel

Europapolitiker der AfD haben sich von der Forderung nach einem Austritt Deutschlands aus der Eurozone und der EU distanziert. In einem neuen Strategiepapier, das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag, fordern AfD-Abgeordnete aus Europaparlament, Bundestag und Landtagen stattdessen eine grundlegende Reform der EU und des gemeinsamen Währungssystems.

Nach Wahl: Parlament in Äthiopien bestätigt Ministerpräsident Abiy im Amt

Nach der Wahl im Juni hat das Parlament in Äthiopien Ministerpräsident Abiy Ahmed am Montag im Amt bestätigt. Ahmed war von seiner regierenden Wohlstands-Partei PP aufgestellt worden, er war der einzige Kandidat. Ahmed ist seit 2018 Ministerpräsident des ostafrikanischen Landes, seine PP hatte sich bei der Parlamentswahl am 1. Juni rund 90 Prozent der Sitze im Parlament in Addis Abeba gesichert.

Textgröße ändern: