Pallade Veneta - Verbraucherschützer: Kommende Regierung muss Sofortmaßnahmen gegen hohe Preise ergreifen

Verbraucherschützer: Kommende Regierung muss Sofortmaßnahmen gegen hohe Preise ergreifen


Verbraucherschützer: Kommende Regierung muss Sofortmaßnahmen gegen hohe Preise ergreifen
Verbraucherschützer: Kommende Regierung muss Sofortmaßnahmen gegen hohe Preise ergreifen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat einen Forderungskatalog für die ersten hundert Tage nach Amtsantritt der kommenden Bundesregierung vorgelegt. Die neue Regierung müsse insbesondere "schnell Maßnahmen ergreifen, um die Preissteigerungen in den Griff zu bekommen", erklärte Jutta Gurkmann vom vzbv am Mittwoch. "Die enormen Preissteigerungen bei Lebensmitteln, Energie und an vielen anderen Stellen des täglichen Lebens gehören zu den größten Sorgen der Menschen in Deutschland."

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Für die Verbraucher sei es oft nicht nachvollziehbar, wie die hohen Lebensmittelpreise im Supermarkt zustandekommen, erklärte Gurkmann. Konkret fordert der vzbv die Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle.

Die Verbraucherschützer schlugen insgesamt zehn Sofortmaßnahmen für die ersten Wochen nach Amtsantritt der künftigen Regierung vor. Sie riefen unter anderem dazu auf, die Stromsteuer auf das von der EU vorgeschriebene Minimum zu reduzieren, um private Haushalte zu entlasten. Zudem müssten die Preise für Fernwärme transparenter gestaltet werden, erklärte der vzbv.

Die neue Regierung müsse außerdem schnell Maßnahmen ergreifen, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor Überschuldung durch Dispo- oder sogenannte Buy-Now-Pay-Later-Kredite schützen, also Zahlungen nach dem Prinzip "jetzt kaufen, später bezahlen".

"Die ersten 100 Tage nach Amtsantritt sind entscheidend für den Erfolg der nächsten Bundesregierung", erklärte Gurkmann. "Mit Sofortmaßnahmen für guten Verbraucherschutz kann eine neue Regierung zeigen, dass sie die Alltagsprobleme der Menschen ernst nimmt."

L.Bufalini--PV

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