Pallade Veneta - Gericht: Mutter und Vater teilen Kosten für Vaterschaftsfeststellung

Gericht: Mutter und Vater teilen Kosten für Vaterschaftsfeststellung


Gericht: Mutter und Vater teilen Kosten für Vaterschaftsfeststellung
Gericht: Mutter und Vater teilen Kosten für Vaterschaftsfeststellung / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Die Kosten einer Vaterschaftsfeststellung können einem Gerichtsbeschluss zufolge gleichmäßig zwischen einer Mutter und einem biologischen Vater aufgeteilt werden. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main bestätigte damit eine hälftige Kostentragung und verwarf eine Beschwerde einer Mutter, wie es am Montag mitteilte. Laut Gericht hatten beide Elternteile das Verfahren mitverursacht, in dem sie "innerhalb der gesetzlichen Empfängniszeit miteinander geschlechtlich verkehrt haben".

Textgröße ändern:

Im konkreten Fall hatte ein außergerichtlicher Vaterschaftstest die Vaterschaft des Manns festgestellt. Das Kind wollte daraufhin die Vaterschaft gerichtlich feststellen lassen. Nach Einholung eines Gutachtens stellte das Amtsgericht die Vaterschaft schließlich fest und teilte die Verfahrenskosten unter den Eltern auf.

Die Mutter wehrte sich dagegen. Das Oberlandesgericht sah dies jedoch anders. Es sei nicht angemessen, die Kosten allein dem Vater aufzuerlegen, hieß es. Er habe berechtigte Zweifel an der Vaterschaft haben dürfen.

Auf den außergerichtlichen Vaterschaftstest musste er sich laut Gericht nicht verlassen und durfte ein gerichtliches Gutachten verlangen. Da er mit der Kindesmutter keine Beziehung führte, habe für ihn auch keine Möglichkeit bestanden, abzuschätzen, ob die Mutter zu weiteren Männern eine intime Beziehung unterhalten habe. Eine gleichmäßige Kostenverteilung sei daher angemessen.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Trump kündigt noch für Montag neue Gespräche mit dem Iran an - Ölpreise sinken

US-Präsident Donald Trump hat nach dem vorläufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran neue Gespräche mit Teheran ab Montag angekündigt. "Was wir tun ist, wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen", sagte Trump am Sonntag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One zu Journalisten. "Es beginnt morgen Nachmittag." Nähere Angaben - etwa zum Ort der Gespräche oder zu den Teilnehmern - machte Trump zunächst nicht.

Argentiniens Präsident Milei bekräftigt Attacken gegen Brasiliens Staatschef Lula

Argentiniens ultrarechter Präsident Javier Milei hat seine Attacken gegen Brasiliens linken Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva bekräftigt. "Er ist ein Dieb, ein Korrupter, er wurde als Dieb und Korrupter verurteilt", sagte Milei am Sonntag dem argentinischen Sender LN+. "Er saß in Haft, und deswegen stimmt auch das mit dem Sträfling." Lula sei außerdem wegen eines "bürokratischen Fehlers im Verfahren" aus der Haft entlassen worden, "nicht weil er unschuldig war".

Trump kündigt für Montag neue Gespräche mit dem Iran an

Die USA und der Iran werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Montag neue Gespräche aufnehmen. "Was wir tun ist, wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen", sagte Trump am Sonntag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, nachdem er am Vorabend einen vorläufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran verkündet hatte. "Es beginnt morgen Nachmittag."

Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern am Sonntag insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens fünf Menschen getötet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen nach russischen Angaben Ziele in verschiedenen Regionen Russlands an und töteten dabei mindestens neun Menschen.

Textgröße ändern: