Pallade Veneta - Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an

Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an


Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an
Trump kündigt "maximalen Druck" auf den Iran an / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP

US-Präsident Donald Trump hat vor dem Hintergrund des Atomkonflikts mit dem Iran angekündigt, zur Politik des "maximalen Drucks" gegen Teheran zurückzukehren. Er hoffe jedoch, dass es nicht nötig sein werde, diese oft anzuwenden, sagte er am Dienstag vor Journalisten im Weißen Haus. Der Präsident unterzeichnete eine Erklärung zur Verschärfung der Sanktionspolitik gegen den Iran, die an die Strafmaßnahmen seiner ersten Amtszeit (2017-2021) anknüpft.

Textgröße ändern:

Darin werden alle Ministerien angewiesen, Sanktionen gegen den Iran zu schaffen, insbesondere als Reaktion auf Atomaktivitäten, wie ein Angestellter des Weißen Hauses während der Unterzeichnung zu Trump sagte. Trump habe damit "alle möglichen Werkzeuge", um den Iran daran zu hindern, "bösartig" zu handeln, sagte der Angestellte weiter.

"Ich hoffe, dass ich es nicht oft benutzen muss", sagte Trump. "Ich bin nicht glücklich darüber, aber ich habe nicht wirklich die Wahl, weil wir stark sein müssen", fügte er hinzu und sagte weiter: "Wir werden sehen, ob wir uns arrangieren können. Wir werden ein Abkommen mit dem Iran verhandeln und alle können zusammen leben."

Sollte er vom Iran umgebracht werden, würde das Land "ausgelöscht", fügte Trump hinzu. "Ich habe Anweisungen hinterlassen. Wenn sie das tun, (...) dann bleibt nichts übrig."

Der Republikaner hatte 2018 das von den USA, Deutschland und weiteren Staaten verhandelte Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt. Das 2015 verhandelte Abkommen sollte verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt und sah vor, dass der Iran seine Atomaktivitäten begrenzt. Im Gegenzug sollten gegen den Iran verhängte Sanktionen gelockert werden. Nach dem Ausstieg der USA hielt sich auch der Iran schrittweise nicht mehr an seine Verpflichtungen. Verhandlungen über eine Wiederbelebung des Abkommens blieben seitdem erfolglos.

Zuletzt kam jedoch wieder etwas Bewegung in die Atomgespräche. Nach einem Treffen von Vertretern Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens mit iranischen Regierungsvertretern im Januar in Genf bezeichneten beide Seiten die Verhandlungen als "offen" und "konstruktiv". Der Dialog solle fortgesetzt werden. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, rief Trump und den Iran ihrerseits zum Dialog auf.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sagte, die neue US-Regierung müsse sich bemühen, Teherans Vertrauen wiederzugewinnen, falls sie neue Atomgespräche wolle.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

Argentiniens Präsident Milei bekräftigt Attacken gegen Brasiliens Staatschef Lula

Argentiniens ultrarechter Präsident Javier Milei hat seine Attacken gegen Brasiliens linken Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva bekräftigt. "Er ist ein Dieb, ein Korrupter, er wurde als Dieb und Korrupter verurteilt", sagte Milei am Sonntag dem argentinischen Sender LN+. "Er saß in Haft, und deswegen stimmt auch das mit dem Sträfling." Lula sei außerdem wegen eines "bürokratischen Fehlers im Verfahren" aus der Haft entlassen worden, "nicht weil er unschuldig war".

Trump kündigt für Montag neue Gespräche mit dem Iran an

Die USA und der Iran werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Montag neue Gespräche aufnehmen. "Was wir tun ist, wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen", sagte Trump am Sonntag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, nachdem er am Vorabend einen vorläufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran verkündet hatte. "Es beginnt morgen Nachmittag."

Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern am Sonntag insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens fünf Menschen getötet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen nach russischen Angaben Ziele in verschiedenen Regionen Russlands an und töteten dabei mindestens neun Menschen.

Selbstmordanschlag während Demonstration in Pakistan: 13 Menschen getötet

Ein Selbstmordattentäter hat bei einer Demonstration im Norden Pakistans 13 Menschen mit in den Tod gerissen. 22 Menschen wurden bei dem Vorfall im Bezirk Swat in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Angreifer habe an einer belebten Kreuzung in der Nähe einer Polizeistation einen Sprengstoffgürtel gezündet, teilte Polizeivertreter Fida Hussain der Nachrichtenagentur AFP mit.

Textgröße ändern: