Pallade Veneta - Union und AfD legen nach Migrationsstreit in Umfrage leicht zu - Grüne verlieren

Union und AfD legen nach Migrationsstreit in Umfrage leicht zu - Grüne verlieren


Union und AfD legen nach Migrationsstreit in Umfrage leicht zu - Grüne verlieren
Union und AfD legen nach Migrationsstreit in Umfrage leicht zu - Grüne verlieren / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Nach dem Streit über die Migrationspolitik und den Kurs gegenüber der AfD hat die Union in einer aktuellen Umfrage leicht an Zustimmung in der Bevölkerung gewonnen. CDU und CSU kommen im am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" gemeinsam auf 31 Prozent - das ist ein Plus von einem Punkt gegenüber der Vorwoche. Auf Platz zwei landet weiterhin die AfD, die ebenfalls einen Punkt auf nun 21 Prozent zulegte.

Textgröße ändern:

Die SPD kommt dahinter auf Platz drei mit unverändert 15 Prozent, die Grünen verlieren einen Punkt auf 14 Prozent. Die Linken bleiben bei fünf Prozent. Die FDP würde mit unverändert vier Prozent nicht erneut in den Bundestag einziehen, ebenso das BSW mit ebenfalls unverändert vier Prozent. Die anderen Parteien kommen auf sechs Prozent (minus eins).

Das Institut infratest dimap befragte von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1302 Wahlberechtigte. Die mögliche Fehlerquote wird mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.

Die Befragung fand damit nach der Auseinandersetzung um die Migrationspolitik der Union im Bundestag statt. Ein Unions-Antrag zur Verschärfung der Flüchtlingspolitik hatte am Mittwoch vergangener Woche im Parlament mit Stimmen der AfD eine knappe Mehrheit bekommen, ein Gesetzentwurf von CDU/CSU zu dem Thema scheiterte dann aber am Freitag trotz Zustimmung der AfD.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Trump kündigt für Montag neue Gespräche mit dem Iran an

Die USA und der Iran werden nach Angaben von US-Präsident Donald Trump am Montag neue Gespräche aufnehmen. "Was wir tun ist, wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen", sagte Trump am Sonntag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, nachdem er am Vorabend einen vorläufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran verkündet hatte. "Es beginnt morgen Nachmittag."

Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen Russlands und der Ukraine

Bei gegenseitigen Angriffen der Ukraine und Russlands sind in beiden Ländern am Sonntag insgesamt mindestens 14 Menschen getötet worden. Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden nach Angaben der dortigen Behörden mindestens fünf Menschen getötet. Die ukrainischen Streitkräfte griffen nach russischen Angaben Ziele in verschiedenen Regionen Russlands an und töteten dabei mindestens neun Menschen.

Selbstmordanschlag während Demonstration in Pakistan: 13 Menschen getötet

Ein Selbstmordattentäter hat bei einer Demonstration im Norden Pakistans 13 Menschen mit in den Tod gerissen. 22 Menschen wurden bei dem Vorfall im Bezirk Swat in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Angreifer habe an einer belebten Kreuzung in der Nähe einer Polizeistation einen Sprengstoffgürtel gezündet, teilte Polizeivertreter Fida Hussain der Nachrichtenagentur AFP mit.

Lula als Präsidentschaftskandidat für Wahl im Herbst in Brasilien gekürt

Der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva ist am Sonntag offiziell zum Präsidentschaftskandidaten seiner linksgerichteten Arbeiterpartei (PT) gekürt worden. Bei einem Parteitag in São Paulo stellte die PT den 80-Jährigen für eine vierte Amtszeit auf. Bei der Präsidentschaftswahl im Oktober tritt Lula gegen Flávio Bolsonaro an, dessen Vater Jair Bolsonaro er bei der Präsidentschaftswahl 2022 knapp besiegt hatte.

Textgröße ändern: