Pallade Veneta - Zweiter Warnstreik binnen zwei Wochen bei Berliner Verkehrsbetrieben

Zweiter Warnstreik binnen zwei Wochen bei Berliner Verkehrsbetrieben


Zweiter Warnstreik binnen zwei Wochen bei Berliner Verkehrsbetrieben
Zweiter Warnstreik binnen zwei Wochen bei Berliner Verkehrsbetrieben / Foto: STEFANIE LOOS - AFP/Archiv

Berlin steht der zweite Warnstreik im Öffentlichen Nahverkehr binnen zwei Wochen bevor. Die Gewerkschaft Verdi rief für kommenden Montag zu einem ganztägigen Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) auf, betroffen sind U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse - nicht jedoch die von der Deutschen Bahn betriebene S-Bahn. Wie die Gewerkschaft am Donnerstag weiter mitteilte, soll der Arbeitsausstand mit Betriebsbeginn am Montag starten und bis zum Betriebsbeginn am Dienstag andauern.

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Verdi hatte die BVG bereits am 27. Januar bestreikt. Die Gewerkschaft fordert für die BVG-Beschäftigten 750 Euro mehr Lohn pro Monat, eine Fahrdienst- beziehungsweise Wechselschichtzulage in Höhe von 300 Euro sowie ein 13. Monatsgehalt.

In den Tarifverhandlungen hatte die BVG nach eigenen Angaben Fahrern allein für 2025 8,5 Prozent mehr Gehalt angeboten - und bis 2028 eine Steigerung von "bis zu 15,3 Prozent". Verdi wiederum erklärte, die BVG habe abhängig von der Entgeltgruppe für 2025 "gestaffelte Entgelterhöhungen" von 2,5, 4,5 und 7 Prozent geboten - sowie Erhöhungen um jeweils 2,5 Prozent in den drei Folgejahren.

Verdi begründete den erneuten Warnstreik damit, dass die von der BVG angebotene Lohnerhöhung eine "Nebelkerze" sei; der Kaufkraftverlust durch die Inflation der vergangenen Jahre werde bei den Beschäftigten nicht ausgeglichen.

Die BVG erklärte, sie habe "keinerlei Verständnis für diesen Warnstreik" und warf Verdi vor, "auf dem Rücken der Fahrgäste" zu eskalieren. Es habe "keine inhaltliche Reaktion" durch Verdi auf das "konstruktive und ernsthafte Einstiegsgebot" gegeben.

E.Magrini--PV

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