Pallade Veneta - Vor KI-Gipfel in Paris: Macron rappt und tanzt in Fake-Videos

Vor KI-Gipfel in Paris: Macron rappt und tanzt in Fake-Videos


Vor KI-Gipfel in Paris: Macron rappt und tanzt in Fake-Videos
Vor KI-Gipfel in Paris: Macron rappt und tanzt in Fake-Videos / Foto: Ludovic MARIN - POOL/AFP

Mit durch Künstliche Intelligenz erstellten Fake-Videos mit sich selbst in der Hauptrolle wirbt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron für einen am Montag beginnenden KI-Gipfel in Paris. In einem der Videos tanzt der Präsident zu dem Hit "Voyage Voyage" der französischen Sängerin Desireless aus den 1980er Jahren. In einem anderen wird er per KI in einem Spionagefilm zum Schauspieler Jean Dujardin. In einem anderen Clip wiederum rappt er anstelle des Rappers Nefeu.

Textgröße ändern:

"Gut gemacht", sagt der "echte" Macron in Anzug und Krawatte. "Es hat mich zum Lachen gebracht", erklärte der 47-Jährige mit Blick auf die KI-Clips, die auf seinem Instagram-Profil zu sehen sind.

"Im Ernst: Mit künstlicher Intelligenz können wir sehr große Dinge tun", sagte Macron weiter. Dazu gehöre etwa "das Gesundheitswesen, die Energieversorgung, das Leben in unserer Gesellschaft verändern". Frankreich und Europa müssten "im Zentrum dieser Revolution stehen, um jede Chance zu ergreifen und unsere Prinzipien zu fördern".

Zahlreiche Spitzenpolitiker, Unternehmer und Experten kommen am Montag und Dienstag in Paris zu einem KI-Gipfel zusammen. Dabei soll es sowohl um Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz etwa im Bereich von Gesundheit gehen, aber auch um globale Absprachen über einen ethisch vertretbaren Einsatz von KI. "Die Technologie muss im Dienst der Gesellschaft stehen, nicht umgekehrt", hieß es dazu aus dem Elysée-Palast.

Für den innenpolitisch angeschlagenen Macron ist es zudem eine Gelegenheit, auf der internationalen Bühne als Impulsgeber für eine sich rasant entwickelnde Branche aufzutreten. Zu dem Gipfel wird auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Wähler in Bosnien und Herzegowina bestimmen neue Parlamente und Präsidenten

In Bosnien und Herzegowina sind am Sonntag die Amtsträger im komplexen politischen System des früheren Bürgerkriegslandes gewählt worden. Der Beginn des Urnengangs verlief holprig, vielerorts gab es technische Probleme mit der neu eingeführten biometrischen Technik. Die Wahllokale sollten um 19.00 Uhr MESZ schließen, erste Ergebnisse wurden für den späten Abend erwartet.

Kanzler in Kiew: Hilfe für Ukraine zur Abwehr "barbarischer Angriffe" aus Russland

Luftalarm, Drohnenangriff und eine scharfe Warnung aus Moskau: Bei einem Besuch unter dramatischen Umständen in Kiew hat sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unbeirrt in seiner Unterstützung für die Ukraine gezeigt. Er sagte dem Land am Sonntag Militär- und Infrastruktur-Hilfen von über einer Milliarde Euro zu. Während seines Besuchs wurde eine Brücke in Kiew von einer russischen Drohne getroffen.

SPD wehrt sich in Reformdebatte gegen Blockadevorwürfe aus der Union

Die SPD ist Kritik aus der Union entgegengetreten, sie verzögere vereinbarte Reformvorhaben. "Blockadevorwürfe, öffentliche Forderungen oder Ultimaten bringen uns ehrlich gesagt nicht weiter - sie machen die Suche nach gemeinsamen Lösungen sogar eher langwieriger", sagte Dirk Wiese, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, am Sonntag der "Süddeutschen Zeitung". "Was uns weiterbringt, ist der Blick auf das, was uns verbindet und was wir gemeinsam erreichen wollen."

Selenskyj: Washington plant neue trilaterale Gespräche mit Kiew und Moskau im Oktober

Die USA planen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj neue trilaterale Gespräche der Vereinigten Staaten, Russlands und der Ukraine über ein Ende des Ukraine-Krieges. Die von Washington vermittelten Gespräche sollten bis Ende Oktober stattfinden, sagte Selenskyj am Sonntag vor Journalisten in Kiew. Die USA stünden dafür mit der Ukraine und Russland in Kontakt.

Textgröße ändern: