Pallade Veneta - Linke meldet nach Migrationsdebatte Mitgliederrekord

Linke meldet nach Migrationsdebatte Mitgliederrekord


Linke meldet nach Migrationsdebatte Mitgliederrekord
Linke meldet nach Migrationsdebatte Mitgliederrekord / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Die Linkspartei hat nach der Migrationsdebatte der vergangenen Wochen einen Mitgliederrekord verzeichnet. Zwei Wochen vor der Bundestagswahl registriere die Partei 81.210 Mitglieder, teilte ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Allein seit Jahresbeginn seien 23.473 Menschen der Partei beigetreten, davon 17.470 seit dem 29. Januar, als bei einer Bundestagsabstimmung über einen Unionsantrag zur Migrationspolitik erstmals eine Mehrheit mit Unterstützung der AfD zustande kam.

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Zuletzt hatte die Linke den Angaben zufolge 2009 einen Rekord mit 78.046 Mitgliedern vermelden können. Nun liegt das Durchschnittsalter bei allen Mitgliedern laut Partei bei 43,31 Jahren, der Frauenanteil beträgt 42,37 Prozent. In den vergangenen Wochen seien überdurchschnittlich viele Jüngere und mehrheitlich Frauen der Partei beigetreten, hieß es. Unter den Neueintritten seit Anfang Januar liegt das Durchschnittsalter bei 28,73 Jahren, der Frauenanteil bei 52,7 Prozent. Zuerst hatte der "Spiegel" über den Mitgliederzuwachs berichtet.

"Die Linke wächst wie nie zuvor – über 81.000 Menschen sind dabei, weil sie eine Politik wollen, die sich für bezahlbares Leben und faire Löhne einsetzt", betonte Parteichef Jan van Aken. "Die Menschen rennen uns die Bude ein. Das gibt uns richtig Kraft für den Wahlkampf."

Nach der Abspaltung des BSW ist die Linkspartei nur noch als Gruppe im Bundestag vertreten und muss Umfragen zufolge um den Wiedereinzug in Fraktionsstärke bangen. Zuletzt bescheinigten ihr aber Umfragen einen leichten Höhenflug - am Montag kam sie in einer Insa-Umfrage auf sechs Prozent und wäre damit sicher weiter im Bundestag vertreten.

R.Zaccone--PV

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