Pallade Veneta - Gut fünf Jahre Haft in Passau für Fahrt mit Schleuserfahrzeug in Menschengruppe

Gut fünf Jahre Haft in Passau für Fahrt mit Schleuserfahrzeug in Menschengruppe


Gut fünf Jahre Haft in Passau für Fahrt mit Schleuserfahrzeug in Menschengruppe
Gut fünf Jahre Haft in Passau für Fahrt mit Schleuserfahrzeug in Menschengruppe / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Das Landgericht im bayerischen Passau hat einen 24-Jährigen wegen einer Fahrt mit einem Schleuserfahrzeug in eine Menschengruppe zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der Mann unter anderem wegen des Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdender Behandlung und gefährlicher Körperverletzung, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Zudem wurde eine Fahrerlaubnissperre von drei Jahren ausgesprochen.

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Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der 24-Jährige es acht türkischen Staatsangehörigen ermöglicht hatte, an einem Abend im Juli 2024 von Österreich unerlaubt nach Deutschland einzureisen. Da das Fahrzeug nur fünf Sitzplätze hatte, saßen und lagen die Menschen teils ungesichert im Kofferraum und im Fußraum des Beifahrersitzes.

In Passau sollte das Auto kontrolliert werden. Der unter dem Einfluss von Cannabis stehende 24-Jährige gab jedoch Gas und raste mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde über eine Bundesstraße. Bei der Verfolgungsfahrt kam mehrfach beinahe zu Unfällen. In Vilshofen fuhr der 24-Jährige mit seinem Auto beim Abbiegen in eine Besuchergruppe eines Fests. Acht Menschen wurden verletzt.

Das Urteil basiert auf einer Verständigung zwischen den Prozessbeteiligten. Für ein volles Geständnis wurde dem 24-Jährigen eine Strafe zwischen fünf Jahren sowie fünf Jahren und neun Monaten zugesichert.

M.Jacobucci--PV

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