Pallade Veneta - Lindner will wieder Finanzminister werden - in Koalition mit Union und SPD

Lindner will wieder Finanzminister werden - in Koalition mit Union und SPD


Lindner will wieder Finanzminister werden - in Koalition mit Union und SPD
Lindner will wieder Finanzminister werden - in Koalition mit Union und SPD / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

FDP-Chef Christian Lindner liebäugelt damit, nach der Wahl erneut Bundesfinanzminister in einer Dreier-Regierung zu werden - und zwar in einer Deutschland-Koalition mit Union und SPD. Wenn die FDP im Bundestag verbleibt, sei eine schwarz-grüne Koalition rechnerisch nicht mehr möglich und eine Kenia-Koalition aus Union, SPD und Grünen "nicht nötig", sagte Lindner am Dienstag im TV-Sender Welt. "Und die wahrscheinlichste Koalition ist dann eine Deutschland-Koalition aus Union, FDP und SPD."

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Laut der aktuellen Umfragen fehlten der FDP für einen Verbleib im Parlament "wenige tausend Stimmen", sagte Lindner. Diese führten dann dazu, "dass es eine Deutschland-Koalition gibt". Der FDP-Spitzenkandidat sagte mit Verweis auf die Umfragen, in denen die Liberalen bei vier Prozent stehen: "Olaf Scholz fehlen 15 Prozent, dass er sein Amt fortsetzt. Mir fehlt ein Prozentpunkt. Das ist ein Unterschied." Das sei rechnerisch aufzuholen.

Im Fall einer Deutschland-Koalition hoffe er auf eine weitere Amtszeit als Finanzminister, fuhr Lindner fort. Damit hatte er zuletzt bereits mehrmals geliebäugelt. Lindner war bereits in der Ampel-Regierung von 2021 bis zu deren Bruch im November 2024 Finanzminister von Kanzler Scholz. Er betonte mehrfach, dass er noch einige Projekte gern zu Ende geführt hätte, etwa die Altersvorsorgedepots.

Ausweislich der jüngsten Umfragen sind die künftigen Mehrheitsverhältnisse im Bundestag völlig offen. Unklar ist, ob eine Zweier-Koalition der mit Abstand führenden Union mit SPD oder Grünen rechnerisch überhaupt möglich wäre. Das hängt unter anderem damit zusammen, wie viele kleinere Parteien den Sprung in den Bundestag schaffen. Die FDP liegt bei den meisten Instituten bei vier Prozent und flöge damit nach 2013 zum zweiten Mal aus dem Parlament.

E.M.Filippelli--PV

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