Pallade Veneta - Als Gegenleistung für Unterstützung: USA wollen Wirtschaftsabkommen mit Ukraine schließen

Als Gegenleistung für Unterstützung: USA wollen Wirtschaftsabkommen mit Ukraine schließen


Als Gegenleistung für Unterstützung: USA wollen Wirtschaftsabkommen mit Ukraine schließen
Als Gegenleistung für Unterstützung: USA wollen Wirtschaftsabkommen mit Ukraine schließen / Foto: Tetiana DZHAFAROVA - AFP

Die USA haben als Gegenleistung für ihre Unterstützung der Ukraine ein Wirtschaftsabkommen mit dem Land gefordert. "Wir möchten ein Abkommen über eine wirtschaftliche Zusammenarbeit abschließen", sagte US-Finanzminister Scott Bessent nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew am Mittwoch vor Journalisten. Im Gegenzug für das Abkommen würden die USA der Ukraine und der ukrainischen Bevölkerung "weiterhin materielle Unterstützung leisten", fügte Bessent hinzu.

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Selenskyj gab als Ziel aus, bei der Münchner Sicherheitskonferenz, die am Freitag beginnt, Wirtschaftsabkommen mit den USA zu unterzeichnen. Er werde "sicherzustellen, dass unser Team von Regierungsbeamten in den nächsten zwei Tagen arbeitet, damit wir die Möglichkeit haben, in München einige Vereinbarungen abzuschließen", sagte Selenskyj bei der gemeinsamen Pressekonferenz.

Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump wiederholt die Lieferung Seltener Erden aus der Ukraine an die USA im Gegenzug für die militärische Unterstützung des Landes gefordert. Selenskyj hatte sich offen für US-Investitionen in diesem Bereich gezeigt.

Bessent ist der erste Vertreter der neuen US-Regierung, der Kiew einen Besuch abgestattet hat. Trump dringt darauf, den seit fast drei Jahren andauernden russische Angriffskrieg gegen die Ukraine rasch zu beenden. Am Mittwoch vereinbarte er nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit Kreml-Chef Wladimir Putin einen "unverzüglichen" Beginn von Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine.

In den kommenden Tagen sind eine Reihe von Treffen zwischen diplomatischen Vertretern der USA und der Ukraine geplant. Selenskyj wird am Freitag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz mit US-Vizepräsident JD Vance zusammentreffen. Am 20. Februar soll dann der US-Sondergesandte Keith Kellogg zu Gesprächen in die Ukraine reisen. Am Mittwoch hat bereits der neue Pentagonchef Pete Hegseth am Treffen der Nato und Ukraine-Kontaktgruppe in Brüssel teilgenommen.

R.Zaccone--PV

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