Pallade Veneta - Großes Interesse an Bundestagswahl - Noch immer 28 Prozent unentschlossen

Großes Interesse an Bundestagswahl - Noch immer 28 Prozent unentschlossen


Großes Interesse an Bundestagswahl - Noch immer 28 Prozent unentschlossen
Großes Interesse an Bundestagswahl - Noch immer 28 Prozent unentschlossen / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP

An der vorgezogenen Bundestagswahl in gut einer Woche gibt es ein deutlich größeres Interesse, als es im Vorfeld der Wahlen 2021 gab - und noch immer sind viele Wählerinnen und Wähler unentschlossen. Im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" gaben 87 Prozent der Befragten an, dass sie sich stark oder sehr stark für die kommende Wahl interessieren, vor der Bundestagswahl 2021 waren es zu diesem Zeitpunkt 76 Prozent.

Textgröße ändern:

Nur zwölf Prozent der Befragten haben laut Umfrage wenig oder gar kein Interesse an der Wahl. Zugleich sind 28 Prozent noch nicht sicher, ob sie tatsächlich wählen gehen oder wen sie wählen.

Bei der Kanzlerfrage gab es der Umfrage zufolge zuletzt kaum Veränderungen. Unions-Kandidat Friedrich Merz (CDU) legte im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt auf 33 Prozent zu, auf Rang zwei folgt unverändert Grünen-Spitzenkandidat Robert Habeck mit 24 Prozent. Kanzler Olaf Scholz (SPD) verlor einen Punkt und kommt auf 17 Prozent, Alice Weidel (AfD) legte einen Punkt auf 14 Prozent zu. Das Ranking der beliebtesten Politikerinnen und Politiker führt indes nach wie vor Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) an.

Als wichtigste Themen für die eigene Wahlentscheidung nannten die Befragten dem ZDF zufolge ähnlich wie vor zwei Wochen Frieden und Sicherheit (45 Prozent) sowie die Wirtschaft (44 Prozent). Dahinter folgten mit 39 Prozent soziale Gerechtigkeit, Flüchtlinge und Asyl (26 Prozent), Rente und Alterssicherung (22 Prozent) und Klimaschutz (22 Prozent). Pro Befragtem waren zwei Nennungen möglich.

Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für das "Politbarometer" vom 11. bis 13. Februar 1348 zufällig ausgewählte Wahlberechtigten telefonisch und online. Die mögliche Fehlerquote der repräsentativen Befragung liegt im Bereich von zwei bis drei Prozentpunkten.

G.Riotto--PV

Empfohlen

Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma: Besserer Schutz für Minderheit angemahnt

Der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Michael Brand, hat größere Anstrengungen zum Schutz von Sinti und Roma in Deutschland angemahnt. Der Umgang mit Minderheiten zeige, wie es um eine Demokratie bestellt sei, sagte Brand am Sonntag im Deutschlandfunk anlässlich des europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma. "Die Sinti und Roma sind Teil von Deutschland", hob der CDU-Politiker hervor.

Fifa-Chef Infantino trotz Investoren-Rückziehers weiter massiv unter Druck

Fifa-Chef Gianni Infantino bleibt auch nach dem Verzicht auf seinen umstrittenen Investoren-Plan massiv unter Druck. Die Uefa entzog ihm am Samstag in einer Erklärung ihr "Vertrauen". Ebenso wie der europäische Fußballverband fordert auch der nord- und mittelamerikanische Verband Concacaf eine umfassende Aufarbeitung von Infantinos Präsidentschaft. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verlangte eine "grundsätzlich andere Kultur" im Weltfußballverband.

SPD-Generalsekretär fordert höhere Erbschaftsteuer und Vermögensteuer

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat Forderungen nach einer höheren Besteuerung großer Erbschaften sowie einer Wiedererhebung der Vermögensteuer für Superreiche bekräftigt. Man könne nicht sagen: "Wir sparen jetzt bei Gesundheit, wir haben eine Pflegereform vor uns, wir müssen bei der Rente etwas tun" und gleichzeitig denjenigen mit den allerhöchsten Vermögen und Erbschaften nicht zusätzlich etwas abverlangen, sagte Klüssendorf der "Bild am Sonntag".

Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus

Die USA und Israel verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber "schnell" erzielt werden.

Textgröße ändern: