Pallade Veneta - Bundesrat macht Weg für Paket von Energiegesetzen frei

Bundesrat macht Weg für Paket von Energiegesetzen frei


Bundesrat macht Weg für Paket von Energiegesetzen frei
Bundesrat macht Weg für Paket von Energiegesetzen frei / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Der Bundesrat hat am Freitag ein umfassendes Gesetzespaket zum Thema Energie und Emissionshandel abschließend gebilligt. Erleichtert werden soll damit etwa der Ausbau von E-Auto-Ladesäulen. Bei Solaranlagen wird die sogenannte Direktvermarktung gestärkt und die Einspeisevergütung für Zeiten negativer Börsen-Strompreise gestrichen.

Textgröße ändern:

Bei E-Autos soll künftig grundsätzlich das sogenannte bidirektionale Laden möglich sein. Die Batterien der Autos können dann ins Stromnetz integriert werden und als Stromspeicher dienen.

Die neuen Regeln für die Direktvermarktung von Solarenergie sehen vor, dass künftig weniger Anlagenbetreiber die staatlich garantierte Einspeisevergütung erhalten. Ihr Ertrag richtet sich dann stattdessen nach den Preisen an der Strombörse.

Bei negativen Strompreisen wird die Vergütung von Solarstrom durch die Einspeisevergütung ausgesetzt. Dies soll auch ein Anreiz sein, überschüssigen Strom vermehrt in Speicher zu leiten, um Einspeisespitzen zu "glätten" und damit die Stromnetze zu entlasten.

Ergänzt wird dies durch Vorgaben zur Steuerung von Anlagen durch die Übertragungsnetzbetreiber, um die Netzstabilität zu sichern. Neue Regeln für sogenannte Smart Meter sollen die Netzintegration erneuerbarer Energien verbessern.

Änderungen gibt es auch im Bereich der Windenergie. Die Zulassung von Windkraftanlagen in Gebieten, die dafür noch nicht ausgewiesen wurden, wird erschwert. Dies soll die Akzeptanz des Windenergieausbaus fördern.

Verlängert wird die Förderung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Damit soll ein Ausbaustopp vermieden werden. Die bisherige Förderung war auf Inbetriebnahmen bis Ende 2026 befristet.

Für Biogasanlagen soll es zusätzliche Anreize für eine flexible Ausgestaltung geben. Damit soll erreicht werden, dass die Anlagen Solar- und Windenergie besser mit Blick auf eine möglichst gleichmäßige Stromerzeugung ergänzen.

Beim Emissionshandel werden neue EU-Regeln umgesetzt. Dabei geht es um die geplante Einführung eines neuen Handelssystems "ETS-2" für die Sektoren Wärme und Verkehr. Zudem wird der Seeverkehr in den bestehenden Emissionshandel einbezogen und die Regeln für den Luftverkehr werden verschärft.

Die Neuregelungen sind Teile eines ursprünglich von der früheren Ampel-Regierung geplanten größeren Maßnahmenpakets. Auf die übrigen Bestandteile konnten sich die Beteiligten nicht verständigen.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Gescheiterte Hinrichtung in den USA: Chef von Strafvollzugsbehörde tritt zurück

Das beispiellose Scheitern der Hinrichtung der US-Todeskandidatin Christa Pike hat personelle Konsequenzen: Der Chef der Strafvollzugsbehörde im Bundesstaat Tennessee reichte seinen Rücktritt ein. Gouverneur Bill Lee teilte am Samstag (Ortszeit) mit, Behördenleiter Frank Strada werde sein Amt noch in diesem Monat abgeben. Pike hatte am Mittwoch zwei Injektionen mit dem normalerweise tödlichen Mittel Pentobarbital überlebt.

Rhein fordert Ausschussposten im Bundestag für AfD - Unionsfraktion widerspricht

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat für einen anderen Umgang mit der AfD im Bundestag plädiert - und ist damit auf Widerspruch in den Koalitionsfraktionen gestoßen. Rhein sprach sich im "Stern" dafür aus, der AfD im Bundestag nicht weiter die ihr zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen zu verwehren. "Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen", sagte er. Die Fraktionen von Union und SPD lehnten einen solchen Kurswechsel aber ab.

Zehntausende protestieren in Spanien gegen Wohnungsnot - Debatte um Neuwahlen

In Spanien haben am Wochenende zehntausende Menschen gegen die Wohnungsnot demonstriert, nachdem Dekrete der linksgerichteten Regierung gegen die Wohnungskrise am Widerstand der Rechtskonservativen im Parlament gescheitert waren. Allein in der Hauptstadt Madrid beteiligten sich am Samstag nach Behördenangaben 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000. Auch in mehreren anderen Städten gab es Proteste.

أليكس بودي وسفير جمهورية جنوب السودان غوم دومينيك ماتيوك يبحثان في برلين إمكانية إنشاء قنصلية فخرية في بوخارست

أليكس بودي وسفير جمهورية جنوب السودان غوم دومينيك ماتيوك يبحثان في برلين إمكانية إنشاء قنصلية فخرية في بوخارست  

Textgröße ändern: