Pallade Veneta - Trump rechnet mit Besuch von britischem Premier Starmer "nächste Woche oder am Wochenende"

Trump rechnet mit Besuch von britischem Premier Starmer "nächste Woche oder am Wochenende"


Trump rechnet mit Besuch von britischem Premier Starmer "nächste Woche oder am Wochenende"
Trump rechnet mit Besuch von britischem Premier Starmer "nächste Woche oder am Wochenende" / Foto: Elijah Nouvelage, Nicolas TUCAT - AFP

Der britische Premierminister Keir Starmer wird offenbar in Kürze zu Gesprächen mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Starmer habe "um ein Treffen gebeten, und ich habe zugestimmt", sagte Trump am Freitag vor Journalisten mit Blick auf ein "freundschaftliches Treffen". Er rechne mit Starmers Besuch "nächste Woche oder am Wochenende". London bestätigte die Reisepläne Starmers am Freitag, nannte aber noch keinen Zeitpunkt.

Textgröße ändern:

Nach Angaben der Downing Street traf sich Starmer am Donnerstag in London mit Trumps Sondergesandtem für Großbritannien, Mark Burnett. Während des Treffens nahm der Premier demnach "einen Anruf von Präsident Trump entgegen und besprach seinen bevorstehenden Besuch in den USA".

Downing Street führt bereits seit mehreren Wochen Gespräche mit der US-Regierung über einen Besuch Starmers in Washington. Bislang nannte aber keine der beiden Seiten einen konkreten Termin.

Starmers Reise erfolgt vor dem Hintergrund drohender Zölle aus den USA. Der Labour-Chef hatte eine Rückkehr zu wirtschaftlichem Wachstum versprochen. Nun ist aber auch Großbritannien von den von Trump angekündigten Zöllen auf Stahl und Aluminium betroffen, die ab dem 12. März gelten sollen.

Großbritannien befindet sich nach Angaben vom Dienstag dazu in Gesprächen mit den USA. Ziel sei es, die enge Partnerschaft mit dem wichtigsten Verbündeten zu wahren, sagte Starmer am Mittwoch im Parlament.

Er verwies dabei auf die "starke und ausgewogene Handelsbeziehung" zwischen den USA und dem Vereinigten Königreich. "Wir investieren in großem Umfang in die Wirtschaft des jeweils anderen", sagte Starmer. Seine Regierung werde "weiterhin eng mit Präsident Trump zusammenarbeiten, um das Wachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen".

M.Romero--PV

Empfohlen

SPD-Generalsekretär fordert höhere Erbschaftsteuer und Vermögensteuer

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat Forderungen nach einer höheren Besteuerung großer Erbschaften sowie einer Wiedererhebung der Vermögensteuer für Superreiche bekräftigt. Man könne nicht sagen: "Wir sparen jetzt bei Gesundheit, wir haben eine Pflegereform vor uns, wir müssen bei der Rente etwas tun" und gleichzeitig denjenigen mit den allerhöchsten Vermögen und Erbschaften nicht zusätzlich etwas abverlangen, sagte Klüssendorf der "Bild am Sonntag".

Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus

Die USA und Israel verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber "schnell" erzielt werden.

Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag

Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat zu schwerem Streit in der EU geführt. Die EU-Innenminister werden sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit den "Entwicklungen in Ceuta" befassen, wie die irische EU-Ratspräsidentschaft im Onlinedienst X ankündigte. Während mehrere EU-Mitgliedstaaten die spanische Regierung kritisierten, warf Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez einigen EU-Ländern eine "egoistische" und "rechtswidrige" Reaktion vor.

Wadephul: EU-Kommission muss Schutz der Außengrenzen "absolute Priorität" einräumen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die EU-Kommission nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta dazu aufgerufen, dem Schutz der Außengrenzen absolute Priorität einzuräumen. "Die Lage in Ceuta in den vergangenen Tagen war ein absoluter Stresstest, den wir bestanden haben", sagte Wadephul der "Bild am Sonntag". "Die Situation hat gerade auch die Anfälligkeit Europas gezeigt."

Textgröße ändern: