Pallade Veneta - AfD-Chefin Weidel kann sich Partei-Rechtsaußen Höcke als Minister vorstellen

AfD-Chefin Weidel kann sich Partei-Rechtsaußen Höcke als Minister vorstellen


AfD-Chefin Weidel kann sich Partei-Rechtsaußen Höcke als Minister vorstellen
AfD-Chefin Weidel kann sich Partei-Rechtsaußen Höcke als Minister vorstellen / Foto: Kay Nietfeld - POOL/AFP

AfD-Chefin und Kanzlerkandidatin Alice Weidel kann sich Björn Höcke, den Vorsitzenden des als gesichert rechtsextremistisch eingestuften Thüringer Landesverbands ihrer Partei, als Minister vorstellen. Sie verstehe sich "sehr gut" mit dem 52-Jährigen, sagte sie der "Bild" (Sonntag). Auf die Frage, ob Höcke für ein Ministeramt geeignet sei, antwortete sie demnach "ja".

Textgröße ändern:

Das vor einigen Jahren gegen Höcke geführte Parteiausschlussverfahren sei ein Fehler gewesen, sagte Weidel weiter. "Ich glaube, der Parteiausschluss war damals völlig überzogen. Fehler kann jeder machen."

Die gerichtliche Entscheidung, dass Höcke als "Faschist" bezeichnet werden darf, konterte die Parteichefin, indem sie die Justiz infrage stellte. "Also Entschuldigung, das, was Gerichte irgendwie von sich geben, dem kann ich überhaupt gar nichts mehr beimessen", sagte sie der Zeitung. Auch die Staatsanwaltschaften seien nicht unabhängig.

Höcke gilt als rechter Scharfmacher und war auch innerhalb der Partei lange umstritten. In Thüringen ist die AfD unter Höcke jedoch so erfolgreich wie in keinem anderen Bundesland. Mit 32 von 88 Sitzen stellt sie die größte Fraktion im Landtag.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Trump: USA und Israel setzen neue Angriffe auf den Iran aus

Die USA und Israel verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber "schnell" erzielt werden.

Streit um Migrationskrise in Ceuta: Sondersitzung der EU-Innenminister am Dienstag

Die Migrationskrise in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat zu schwerem Streit in der EU geführt. Die EU-Innenminister werden sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit den "Entwicklungen in Ceuta" befassen, wie die irische EU-Ratspräsidentschaft im Onlinedienst X ankündigte. Während mehrere EU-Mitgliedstaaten die spanische Regierung kritisierten, warf Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez einigen EU-Ländern eine "egoistische" und "rechtswidrige" Reaktion vor.

Wadephul: EU-Kommission muss Schutz der Außengrenzen "absolute Priorität" einräumen

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die EU-Kommission nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta dazu aufgerufen, dem Schutz der Außengrenzen absolute Priorität einzuräumen. "Die Lage in Ceuta in den vergangenen Tagen war ein absoluter Stresstest, den wir bestanden haben", sagte Wadephul der "Bild am Sonntag". "Die Situation hat gerade auch die Anfälligkeit Europas gezeigt."

Trump: USA und Israel verzichten vorerst auf neue Angriffe auf den Iran

Die USA und Israel verzichten nach Angaben von US-Präsident Donald Trump vorübergehend auf weitere Angriffe auf den Iran. Die USA seien vom Iran und von weiteren Ländern in der Region darum gebeten worden, weil sich eine neue Vereinbarung abzeichne, schrieb Trump am Samstagabend (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Ein solcher Deal müsse aber schnell erzielt werden. Auch Israel verzichte vorerst auf Angriffe.

Textgröße ändern: