Pallade Veneta - Bürgerschaftswahl in Hamburg: Weitere Umfrage sieht SPD deutlich vorn

Bürgerschaftswahl in Hamburg: Weitere Umfrage sieht SPD deutlich vorn


Bürgerschaftswahl in Hamburg: Weitere Umfrage sieht SPD deutlich vorn
Bürgerschaftswahl in Hamburg: Weitere Umfrage sieht SPD deutlich vorn / Foto: Patrik Stollarz - Patrik Stollarz/AFP/Archiv

Kurz vor der Bürgerschaftswahl in Hamburg sieht eine weitere Umfrage die regierende SPD des Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher deutlich vorn. Laut der am Donnerstagabend veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF kommen die Sozialdemokraten in der Hansestadt auf 33 Prozent. Dies ist ein Prozentpunkt mehr als in der Vorgängerumfrage von Mitte Februar, liegt jedoch deutlich unter dem Wahlergebnis von 39,2 Prozent im Jahr 2020.

Textgröße ändern:

Die in Hamburg mit der SPD regierenden Grünen verlieren im Umfragevergleich zwei Punkte auf 17 Prozent und hätten im Vergleich zu ihrem Ergebnis von 24,2 Prozent vor fünf Jahren ebenfalls erhebliche Einbußen hinzunehmen.

Die CDU wird laut Umfrage unverändert bei 18 Prozent verortet - nach 11,2 Prozent im Jahr 2020. Bei einem Plus von drei Punkten käme die Linke auf zwölf Prozent und läge über ihrem damaligen Ergebnis von 9,1 Prozent. Die AfD liegt unverändert bei neun Prozent - nach 5,3 Prozent bei der Bürgerschaftswahl im Jahr 2020.

SPD und Grüne hätten der Erhebung zufolge gemeinsam weiter eine Mehrheit im Landesparlament. Ebenfalls reichen würde es für eine Koalition aus SPD und CDU sowie ganz knapp auch für ein Bündnis der Sozialdemokraten mit der Linken.

Weiter nicht in der Bürgerschaft vertreten wären mit jeweils nicht mehr als drei Prozent die FDP und das BSW. Für die Umfrage wurden von Mittwoch bis Donnerstag 1046 Wahlberechtigte in Hamburg befragt. 51 Prozent von ihnen hätten Amtsinhaber Tschentscher am liebsten weiterhin als Ersten Bürgermeister. Grünen-Herausforderin Katharina Fegebank wollen 14 Prozent, für CDU-Spitzenkandidat Dennis Thering sprechen sich 15 Prozent aus.

O.Mucciarone--PV

Empfohlen

Ceuta-Krise: 22 EU-Mitgliedstaaten fordern Sondersitzung der Innenminister

Die Staatenlenker von 22 EU-Mitgliedstaaten haben als Reaktion auf die Krise nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta eine Dringlichkeitssitzung der Innenminister gefordert. "Die Ereignisse der vergangenen Tage erfordern eine unverzügliche und koordinierte europäische Antwort", heißt es in einem gemeinsamen Brief, der am Samstag veröffentlicht wurde. Zu den Unterzeichnern gehören Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.

Innenminister: Mindestens 67 Migranten bei Grenzüberquerung nach Ceuta gestorben

Mindestens 67 Migranten sind nach Angaben der spanischen Regierung bei dem Versuch ums Leben gekommen, in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika zu gelangen. Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska sprach bei einer Pressekonferenz am Samstag in Ceuta von "traurigen, dramatischen Ereignissen". Nach weniger als 48 Stunden sei nun in der spanischen Exklave "eine Rückkehr zur Normalität im Gange", fügte er hinzu.

Ceuta: Spaniens Regierungschef fordert EU-Sondersitzung auf Ministerebene

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat angesichts der europäischen Kritik am Umgang seines Landes mit der Migrationskrise in Ceuta eine Sondersitzung der EU-Innenminister gefordert. In einem am Samstag bekannt gewordenen Brief an die Spitzen der europäischen Institutionen warf Sánchez einigen Mitgliedstaaten eine "egoistische" und "rechtswidrige" Reaktion vor.

Mindestens neun Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew

Die russischen Streitkräfte haben die ukrainische Hauptstadt Kiew ukrainischen Angaben zufolge erneut massiv angegriffen. Bei den Angriffen auf fünf Regionen in Kiew in der Nacht zum Samstag seien mindestens neun Menschen getötet und 28 weitere verletzt worden, teilte der staatliche ukrainische Rettungsdienst mit. Die Angriffe seien "mit ballistischen Raketen" erfolgt, teilte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko im Onlinedienst Telegram mit. US-Präsident Donald Trump äußerte sich derweil zurückhaltend zu einer möglichen Lizenz für die Herstellung von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine.

Textgröße ändern: