Pallade Veneta - Umfrage: Knappe Mehrheit hofft auf Zustandekommen von Schwarz-Rot

Umfrage: Knappe Mehrheit hofft auf Zustandekommen von Schwarz-Rot


Umfrage: Knappe Mehrheit hofft auf Zustandekommen von Schwarz-Rot
Umfrage: Knappe Mehrheit hofft auf Zustandekommen von Schwarz-Rot / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Eine knappe Mehrheit der Deutschen hofft einer Umfrage zufolge auf das Zustandekommen einer schwarz-roten Koalition. In einer Umfrage des Instituts Insa für die "Bild am Sonntag" wünschten sich 52 Prozent der Befragten, dass sich eine Regierungskoalition aus Union und SPD findet, 32 Prozent lehnten das ab, 16 Prozent hatten keine Meinung dazu. Union und SPD hatten am Freitag erste Sondierungen begonnen.

Textgröße ändern:

Zudem äußerten 44 Prozent der Befragten die Meinung, dass Schwarz-Rot besser regieren werde als die Ampel-Koalition. 32 Prozent gehen davon aus, dass es genauso sein wird wie während der Ampel-Regierung, 15 Prozent glauben, dass es schlechter wird. Beim Vergleich von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit seinem voraussichtlichen Nachfolger Friedrich Merz (CDU) vertreten 38 Prozent die Meinung, Merz werde ein besserer Kanzler als Scholz. 27 Prozent denken, es werde genauso werden, 28 Prozent denken, er werde ein schlechterer Kanzler.

Insa befragte für die Zeitung Ende Februar 1001 Menschen, die Fehlertoleranz liegt bei 3,1 Prozentpunkten. Befragt wurden die Wahlberechtigten auch nach ihrer Wahlentscheidung, wenn am kommenden Sonntag Wahl wäre: Dabei landete die Union mit 30 Prozent vorn, gefolgt von der AfD mit 22 Prozent. Die SPD würde auf 15 Prozent kommen, die Grünen auf elf Prozent und die Linken auf neun Prozent. Das BSW erreicht in der Umfrage fünf Prozent, die FDP wäre mit vier Prozent nicht im Bundestag.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Nach Scheitern von Wohnungspaket: Zehntausende protestieren in Spanien

Nach dem Scheitern eines Regulierungspakets gegen die Wohnungsnot im Parlament sind in Spanien erneut zehntausende Menschen für bezahlbaren Wohnraum auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Madrid beteiligten sich am Samstag nach Behördenangaben 70.000 Menschen an den Demonstrationen, die Organisatoren sprachen von 500.000. Auch in mehreren anderen Städten gab es Proteste.

Zweites Treffen: Rot-Grün-Rot in Berlin verständigt sich auf "gemeinsamen Weg"

Die Berliner Landesverbände von Linken, Grünen und SPD haben sich bei einem zweiten Treffen nach der Wahl "auf einen weiteren gemeinsamen Weg verständigt". Dies geht aus einer gleichlautenden Erklärung hervor, welche die drei Parteien am Samstag verbreiteten. "In der kommenden Woche werden wir die aktuellen Gespräche zu einem Ergebnis führen", hieß es darin weiter.

Bilanz mit pessimistischen Untertönen: Steinmeier warnt vor Gefahr für Demokratie

Besorgte Mahnungen zum Ende einer langen Amtszeit: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat wenige Monate vor seinem Ausscheiden aus dem Amt vor einer ernsthaften Gefährdung für Demokratie und Zusammenhalt in Deutschland gewarnt. In seiner Rede zum Tag der Deutschen Einheit beklagte Steinmeier am Samstag in Bremen eine "unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte", die an den Grundfesten des Staates rüttle. Er rief die Bundesregierung auf, trotz allen Widerstands ihren Reformkurs fortzusetzen.

Lettland wählt neues Parlament unter dem Eindruck russischer Bedrohung

In Lettland haben die Bürger am Samstag unter dem Eindruck der russischen Bedrohung und wachsender wirtschaftlicher Sorgen ein neues Parlament gewählt. Sicherheit und Verteidigung prägten den Wahlkampf in dem baltischen Staat ebenso wie steigende Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne und Probleme im Gesundheitssystem. Die ersten Teilergebnisse wurden für Samstagabend erwartet, das vorläufige amtliche Ergebnis für Sonntag.

Textgröße ändern: