Pallade Veneta - Nach Bürgerschaftswahl in Hamburg: Grüne beschließen Sondierungen mit SPD

Nach Bürgerschaftswahl in Hamburg: Grüne beschließen Sondierungen mit SPD


Nach Bürgerschaftswahl in Hamburg: Grüne beschließen Sondierungen mit SPD
Nach Bürgerschaftswahl in Hamburg: Grüne beschließen Sondierungen mit SPD / Foto: Gregor Fischer - AFP/Archiv

Nach der Wahl in Hamburg hat ein Parteitag der Grünen die Aufnahme von Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen mit der SPD gebilligt. Der Beschluss fiel nach Parteiangaben am Donnerstagabend einstimmig bei zwei Enthaltungen. Die SPD des Ersten Bürgermeisters Peter Tschentscher, welche die Bürgerschaftswahl vom Sonntag gewann, lud bereits zu Sondierungen ein. Ein erstes Gespräch zwischen SPD und Grünen, die in der Hansestadt seit 2015 gemeinsam regieren, ist für Freitag geplant.

Textgröße ändern:

Die SPD will auch mit der CDU sondieren, äußerte aber eine klare Präferenz zur Fortsetzung der Koalition mit den Grünen. Rot-Grün habe für ihn "Priorität", sagte Tschentscher. Ein Bündnis mit der CDU sei "zweite Wahl".

Der Parteitag billigte nach Angaben der Grünen auch bereits die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen bei erfolgreichen Sondierungen. Ihre Partei gehe "selbstbewusst in die Gespräche", erklärte Grünen-Landeschefin Maryam Blumenthal. Die Sozialdemokraten hätten "in gleichem Maße Stimmen verloren" wie ihre Partei. Gemeinsam hätten SPD und Grüne aber "eine klare Mehrheit".

Die SPD war laut vorläufigem Ergebnis mit 33,5 Prozent stärkste Kraft vor der CDU mit 19,8 Prozent sowie den Grünen mit 18,5 Prozent geworden. SPD und Grünen verloren gegenüber ihrem Wahlergebnis von vor fünf Jahren. Es gibt aber weiter ein Mehrheit für Rot-Grün. Auch Rot-Schwarz hätte eine Mehrheit.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Mindestens vier Tote bei neuen russischen Raketenangriffen auf Kiew

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist in der Nacht zu Samstag erneut Ziel massiver russischer Luftangriffe geworden. Die Angriffe seien "mit ballistischen Raketen" erfolgt, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko am Morgen im Onlinedienst Telegram mit. Kiews Militärverwaltung meldete mindestens vier Tote. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor vor einem drohenden "massiven" russischen Angriff gewarnt. US-Präsident Donald Trump äußerte sich derweil zurückhaltend zu einer möglichen Lizenz für die Herstellung von Patriot-Abfangraketen in der Ukraine.

Hunderttausende bei Demonstration zu Christopher Street Day in Hamburg erwartet

Hunderttausende Menschen werden am Samstag (12.00 Uhr) in Hamburg zur Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) erwartet. Die Kundgebung unter dem Motto "Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst" findet eine Woche nach dem islamistischen Anschlag beim Berliner CSD unter stark erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. Die Polizei setzt rund doppelt so viele Einsatzkräfte wie im Vorjahr ein.

Mindestens drei Menschen bei russischem Raketenangriff auf Kiew getötet

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. Bei den Angriffen mit ballistischen Raketen seien mindestens drei Menschen getötet worden, teilte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am Samstagmorgen im Onlinedienst Telegram mit. Fünf weitere Menschen wurden demnach verletzt und würden nun in Krankenhäusern versorgt.

Bürgermeister: Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Explosionen.

Textgröße ändern: