Pallade Veneta - Bewaffneten Mann nahe des Weißen Hauses niedergeschossen - Trump in Florida

Bewaffneten Mann nahe des Weißen Hauses niedergeschossen - Trump in Florida


Bewaffneten Mann nahe des Weißen Hauses niedergeschossen - Trump in Florida
Bewaffneten Mann nahe des Weißen Hauses niedergeschossen - Trump in Florida / Foto: ROBERTO SCHMIDT - AFP/Archiv

Der für den Schutz des US-Präsidenten zuständige Secret Service hat in der Nacht zum Sonntag einen bewaffneten Mann in der Nähe des Weißen Hauses in Washington niedergeschossen. Der womöglich "suizidgefährdete" Mann sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, erklärte der Sprecher des Sicherheitsdienstes, Anthony Guglielmi. Präsident Donald Trump befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Weißen Haus sondern in seiner Privatresidenz in Florida.

Textgröße ändern:

Die Beamten des Secret Service waren den Angaben zufolge von örtlichen Polizisten gewarnt worden, dass ein "suizidgefährdeter" Mann vom Bundesstaat Indiana aus auf dem Weg nach Washington sei. Sein Auto sei in unmittelbarer Nähe zum Weißen Haus entdeckt worden.

Wenig später hätten die Secret-Service-Beamten einen Mann gesehen, auf den die Beschreibung der örtlichen Polizei zutraf, berichtete Guglielmi im Online-Dienst X. "Als die Beamten näher kamen, zog der Mann eine Schusswaffe und es kam zu einer bewaffneten Auseinandersetzung, bei der unsere Beamten Schüsse abfeuerten."

Der Mann sei anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter. Sein Gesundheitszustand sei "nicht bekannt". Von den beteiligten Secret-Service-Beamten sei niemand verletzt worden.

Es blieb zunächst unklar, ob der Mann das Weiße Haus angreifen wollte oder US-Präsident Trump. Dieser weilte am Wochenende nicht in Washington, sondern in seiner Privatresidenz in Mar-a-Lago in Florida.

Der Republikaner hatte die Präsidentschaftswahl im November nach einem äußerst aggressiv geführten Wahlkampf, der sich vor allem gegen Migranten und das politische Establishment in Washington richtete, für sich entschieden. Zuvor war er am 13. Juli vergangenen Jahres nur knapp einem Attentat entgangen, das auf ihn bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania verübt wurde. Angesichts der aufgeheizten politischen Atmosphäre insbesondere seit der Rückkehr des Rechtspopulisten im Januar ins Weiße Haus besteht die Sorge in Washington, dass es erneut zu Gewalt kommen könnte.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Bürgermeister: Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen

Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist nach Angaben der örtlichen Behörden in der Nacht erneut Ziel eines massiven russischen Luftangriffs geworden. "Explosionen in der Stadt. Kiew wird mit ballistischen Raketen angegriffen. Bleibt in den Schutzräumen", erklärte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Onlinedienst Telegram. Ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von Explosionen.

Nach Ankunft zehntausender Migranten in Ceuta: EVP-Chef Weber fordert Stärkung von Frontex

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat nach der Ankunft zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika eine Stärkung der europäischen Grenzschutzagentur Frontex gefordert. "Ceuta ist nicht nur spanische Grenze, sondern auch europäische Grenze", sagte der Partei- und Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) am Freitag im ZDF-"heute-journal". "Das darf Europa nicht passieren", sagte Weber.

Hamas stimmt Entwaffnung zu - Trump: Israel "sehr glücklich" über Vereinbarung

Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat nach monatelangen Verhandlungen offenbar ihrer Entwaffnung im Gazastreifen zugestimmt - die israelische Regierung äußerte sich zunächst nicht offiziell dazu. Hamas-Vertreter teilten der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit, dass eine Einigung "in der Frage der Waffen" erzielt worden sei. US-Präsident Donald Trump sprach von einer "historischen Vereinbarung über die vollständige Entwaffnung der Hamas", über die auch Israel "sehr glücklich" sei.

Debatte um Migration und Grenzsicherung nach Ankunft zehntausender Menschen in Ceuta

Die Ankunft von zehntausenden Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat in der EU eine Debatte über Migration und Grenzkontrollen ausgelöst. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) etwa forderte Spanien am Freitag auf, dafür zu sorgen, "dass der europäische Außengrenzschutz gewährleistet ist". Italien setzte das Schengen-Abkommen mit Spanien vorerst aus. US-Präsident Donald Trump sagte, die "schrecklichen" Bilder seien eine Warnung für die Vereinigten Staaten vor den Kongresswahlen.

Textgröße ändern: