Pallade Veneta - Außenminister Wang: China bereit zu "konstruktiver" Vermittlerrolle bei Ukraine-Konflikt

Außenminister Wang: China bereit zu "konstruktiver" Vermittlerrolle bei Ukraine-Konflikt


Außenminister Wang: China bereit zu "konstruktiver" Vermittlerrolle bei Ukraine-Konflikt
Außenminister Wang: China bereit zu "konstruktiver" Vermittlerrolle bei Ukraine-Konflikt / Foto: Pavel Bednyakov - POOL/AFP

China hat sich bei den Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Konflikts als Vermittler angeboten. Peking sei "bereit, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft eine konstruktive Rolle bei der Beilegung des Konflikts zu spielen", sagte Chinas Außenminister Wang Yi in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Ria Nowosti.

Textgröße ändern:

China wolle dabei "die Bestrebungen der beteiligten Parteien berücksichtigen", sagte der Spitzendiplomat vor einem Treffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in Moskau. Allerdings unterstütze China Russland bei der Verteidigung seiner "Interessen".

Bei seinem Treffen mit Lawrow sagte Wang, beide Länder würden "zusammenarbeiten, um neue Beiträge für Frieden und Entwicklung" zu leisten. Die beiden Außenminister würdigten die guten Beziehungen zwischen ihren Ländern. Wang sprach von einer "umfassenden Kooperation", die die chinesisch-russischen Beziehungen auf eine "neue Ebene" heben werde. Lawrow sagte, die Beziehungen beider Länder hätten ein "beispielloses Niveau" erreicht und würden sich "in allen Bereichen dynamisch entwickeln".

China stellt sich im Ukraine-Konflikt als neutrale Partei dar. Allerdings haben Moskau und Peking ihre militärischen und wirtschaftlichen Beziehungen seit dem Beginn des russischen Offensive gegen die Ukraine vor drei Jahren verstärkt. Peking hat die russische Offensive in der Ukraine nie verurteilt. Nato-Staaten werfen China deswegen vor, das Vorgehen Russlands mit zu ermöglichen.

US-Präsident Donald Trump drängt seit seinem Amtsantritt im Januar auf ein rasches Ende des Ukraine-Konflikts. Bei Gesprächen mit Russland und der Ukraine ist bislang aber noch kein Durchbruch gelungen.

E.Magrini--PV

Empfohlen

Nach Urteil gegen Trumps Zölle: Streit um mögliche Milliarden-Rückzahlungen

Nach der Aufhebung eines Großteils der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle durch das Oberste Gericht ist ein Streit um mögliche Milliarden-Rückzahlungen entbrannt. Die Gouverneure von Illinois und Kalifornien, JB Pritzker und Gavin Newsom, forderten am Freitag von Trump Erstattungen für von den Zöllen betroffene Bürger in ihren Bundesstaaten. Trump kündigte derweil einen neuen weltweiten Sonderzoll in Höhe von zehn Prozent an.

KI-Gipfelteilnehmer für "sichere, vertrauenswürdige und robuste" Technologie

Dutzende Länder haben eine "sichere, vertrauenswürdige und robuste" Künstliche Intelligenz (KI) gefordert. In einer am Samstag nach einem KI-Gipfel in Indien veröffentlichten gemeinsamen Erklärung nannten die 86 Unterzeichnerstaaten jedoch keine konkreten Maßnahmen zur Regulierung der Technologie. Stattdessen werden darin nur mehrere freiwillige und nicht bindende Initiativen genannt.

Libanesisches Gesundheitsministerium: Zwölf Tote bei israelischen Angriffen

Bei israelischen Angriffen sind nach libanesischen Angaben zwölf Menschen im Osten und im Süden des Libanon getötet worden. 24 weitere Menschen seien verletzt worden, erklärte das libanesische Gesundheitsministerium am Freitag. Die israelische Armee erklärte, die Angriffe hätten sich gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz und die mit ihr verbündete islamistische Hamas gerichtet. Am Samstag teilte die israelische Armee dann mit, acht Hisbollah-Mitglieder seien getötet worden.

US-Drohungen gegen Teheran: Serbien und Schweden rufen zu Ausreise aus Iran auf

Angesichts der wachsenden Spannungen zwischen Washington und Teheran haben Serbien und Schweden ihre Staatsbürger zur sofortigen Ausreise aus dem Iran aufgerufen. Alle Serben, die sich noch im Iran aufhalten, sollten das Land "so schnell wie möglich verlassen", erklärte das Außenministerium in Belgrad in der Nacht zum Samstag. Auf seiner Website verwies das Ministerium auf die "sich verschlechternde Sicherheitslage" und bekräftigte seine Warnung vor Reisen in den Iran.

Textgröße ändern: