Pallade Veneta - Internationaler Roma-Tag: Aufruf zu Eintreten gegen Diskriminierung

Internationaler Roma-Tag: Aufruf zu Eintreten gegen Diskriminierung


Internationaler Roma-Tag: Aufruf zu Eintreten gegen Diskriminierung
Internationaler Roma-Tag: Aufruf zu Eintreten gegen Diskriminierung / Foto: Ferenc ISZA - AFP/Archiv

Aus Anlass des Internationalen Roma-Tags am Dienstag hat der Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus, Mehmet Daimagüler, auf anhaltende Diskriminierung hingewiesen. "Trotz der Fortschritte im Kampf gegen Antiziganismus in den letzten Jahren dürfen wir nicht vergessen, dass dieser Kampf noch nicht gewonnen ist", erklärte Daimagüler in Berlin. "Antiziganismus ist nach wie vor ein drängendes Problem in unserer Gesellschaft."

Textgröße ändern:

Der 8. April wird weltweit als Internationaler Roma-Tag begangen. Es ist der Jahrestag des ersten Welt-Roma-Kongresses in London 1971, der als ein Meilenstein der internationalen Bürgerrechtsbewegung gilt.

Der Internationale Roma-Tag sei "ein klarer Aufruf an Politik und Gesellschaft, im Engagement gegen Antiziganismus nicht nachzulassen", erklärte Daimagüler. Er würdigte insbesondere das Engagement von Sinti und Roma selbst gegen die Diskriminierung: "Auch in Deutschland waren es in erster Linie Sinti und Roma selbst, die dem fortwährenden Antiziganismus in den Nachkriegsjahrzehnten die Stirn geboten und entscheidende politische Erfolge in der Stärkung der Community erzielt haben."

Das Amt des Antiziganismus-Beauftragten war 2022 von der damaligen Ampel-Regierung neu geschaffen worden. Es ist im Bundesfamilienministerium angesiedelt. Der Beauftragte soll als Ansprechpartner in der Bundesregierung den Belangen der Sinti und Roma in Deutschland dienen und mit den beteiligten Bundesministerien Maßnahmen gegen Antiziganismus koordinieren.

Sinti und Roma kämpfen in Deutschland "mit Jahrhunderte alten, tief sitzenden Vorurteilen in weiten Teilen der Mehrheitsgesellschaft und zunehmender Anfeindung und sehen sich einer wachsenden Radikalisierung in der rechtsextremen Szene ausgesetzt", heißt es auf der Internetseite des Bundesfamilienministeriums.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

Trump verhängt nach Niederlage vor Oberstem Gericht zehnprozentigen weltweiten Zoll

US-Präsident Donald Trump hat ein Dekret über einen neuen weltweiten Zoll in Höhe von zehn Prozent unterzeichnet. Der Zoll "für alle Länder" werde "fast sofort" in Kraft treten, erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Dem Weißen Haus zufolge soll der Zoll am Dienstag in Kraft treten und 150 Tage lang gelten. Ausnahmen würden etwa für bestimmte Sektoren gelten.

Nach Niederlage vor Supreme Court: Trump verhängt zehnprozentigen weltweiten Sonderzoll

In einer wutentbrannten Reaktion auf das Urteil des Obersten Gerichts gegen einen Großteil der von ihm verhängten Zölle hat US-Präsident Donald Trump einen neuen weltweiten Sonderzoll in Höhe von zehn Prozent angekündigt. Das entsprechende Dekret werde er noch am Freitag unterzeichnen, sagte Trump in Washington. Die Richter hatten mit einer Mehrheit von sechs zu drei geurteilt, das von Trump bemühte Notstandsgesetz ermächtige ihn nicht zur Verhängung von Zöllen. Hierfür sei der Kongress zuständig.

CDU-Parteitag bestätigt Linnemann mit gutem Ergebnis als Generalsekretär

Der CDU-Bundesparteitag hat Generalsekretär Carsten Linnemann mit einem guten Ergebnis im Amt bestätigt. Linnemann erhielt bei der Wahl am Freitag in Stuttgart 90,5 Prozent der Stimmen - und damit etwas weniger als bei seiner ersten Wahl vor zwei Jahren, als er noch 91,4 Prozent erzielte. Die CDU-Delegierten hatten zuvor Bundeskanzler Friedrich Merz mit 91,2 Prozent als Parteichef bestätigt.

Rückendeckung für den Kanzler: CDU-Parteitag bestätigt Merz klar als Vorsitzenden

Rückendeckung für den Kanzler: Die CDU hat ihren Vorsitzenden Friedrich Merz mit einem guten Ergebnis wiedergewählt. 91,2 Prozent der Delegierten votierten am Freitag beim Bundesparteitag in Stuttgart für die Bestätigung von Merz. Er hatte in seiner Parteitagsrede zuvor um Zuversicht in schwierigen Zeiten geworben, sich auch selbstkritisch gezeigt und die CDU-Mitglieder bei den angekündigten Reformen um Geduld gebeten.

Textgröße ändern: