Pallade Veneta - Medienbericht: USA prüfen Abzug von 10.000 Soldaten aus Osteuropa

Medienbericht: USA prüfen Abzug von 10.000 Soldaten aus Osteuropa


Medienbericht: USA prüfen Abzug von 10.000 Soldaten aus Osteuropa
Medienbericht: USA prüfen Abzug von 10.000 Soldaten aus Osteuropa / Foto: Sergei GAPON - AFP

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump prüft einem Medienbericht zufolge den Abzug von 10.000 Soldaten aus Osteuropa. Der US-Sender NBC berichtete am Dienstag unter Berufung auf sechs anonyme Quellen in den USA und Europa, Rumänien und Polen könnten von dem Schritt betroffen sein. Eine offizielle Bestätigung des Pentagon gab es vorerst nicht.

Textgröße ändern:

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine vor gut drei Jahren hatte der damalige US-Präsident Joe Biden 20.000 Soldaten zusätzlich nach Europa entsandt. Das Pentagon erwägt laut dem NBC-Bericht nun, diese Kräfte zu halbieren. Hintergrund sind US-Verhandlungen mit der Ukraine und Russland über eine Waffenruhe. Diese sind allerdings ins Stocken geraten.

Nach Angaben des Pentagon waren zuletzt rund 100.000 US-Soldatinnen und -Soldaten in Europa stationiert. Davon waren gut 65.000 fest im Einsatz, der Rest wird rotierend entsandt.

Trump hat die europäischen Nato-Verbündeten wiederholt aufgerufen, selbst für ihre Sicherheit zu sorgen und ihre Verteidigungsausgaben massiv zu erhöhen. Er hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, sich für einen raschen Frieden in der Ukraine einsetzen zu wollen.

C.Grillo--PV

Empfohlen

UN-Sicherheitsrat: Abstimmung über Guterres-Nachfolge beginnt

Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beginnt am Donnerstag der mehrstufige Auswahlprozess für den Posten des UN-Generalsekretärs. Vier Frauen und drei Männer bewerben sich um die Nachfolge des Portugiesen António Guterres, der den Spitzenposten nach zehn Jahren abgibt. Die Abstimmungen im UN-Sicherheitsrat erfolgen geheim und traditionell in mehreren Runden. Vetomächte wie die USA, China und Russland können Bewerber blockieren.

Wegen Protesten in Bolivien: Haftbefehl gegen Ex-Staatschef Morales erlassen

Wegen seiner mutmaßlichen Verwicklung in die gewaltsamen Proteste in Bolivien ist gegen Ex-Staatschef Evo Morales Haftbefehl erlassen worden. Hintergrund sei eine Anzeige gegen den früheren Präsidenten wegen "bewaffneten Aufstands und "Terrorismus'", teilte am Mittwoch Generalstaatsanwalt Roger Mariaca mit. Diese Anzeige war ursprünglich von einem rechten Bündnis aus Vertretern der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft erstattet worden, sie wird inzwischen auch von einem Teil der jetzigen Regierung unterstützt.

Erstmals seit fast einer Woche: USA melden neue Angriffe auf den Iran

Erstmals seit fast einer Woche hat die US-Armee nach eigenen Angaben wieder Ziele im Iran angegriffen. Damit solle eine "kraftvolle" Antwort auf iranische Angriffsversuche auf US-Stützpunkte in der Region gegeben werden, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom am Mittwoch (Ortszeit) im Onlinedienst X mit. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump mit "harten" Vergeltungsangriffen auf den Iran gedroht.

Nach Selenskyj-Warnung vor "massiven" Luftangriffen: Explosionen in Kiew

Nur wenige Stunden nach der Warnung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor einem drohenden "massiven" russischen Angriff ist in Kiew Luftalarm ausgelöst worden. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete in der Nacht zum Donnerstag von mehreren Explosionen in der ukrainischen Hauptstadt.

Textgröße ändern: