Pallade Veneta - Söder geht es nach Magen-Darm-Infekt besser - Bild von trockenem Toast gepostet

Söder geht es nach Magen-Darm-Infekt besser - Bild von trockenem Toast gepostet


Söder geht es nach Magen-Darm-Infekt besser - Bild von trockenem Toast gepostet
Söder geht es nach Magen-Darm-Infekt besser - Bild von trockenem Toast gepostet / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) befindet sich nach dem Abbruch seiner Indien-Reise wegen eines Magen-Darm-Infekts nach eigenen Angaben auf dem Weg der Besserung - und ist bereits zu Scherzen aufgelegt. In sozialen Medien postete er am Dienstag unter dem Hashtag #söderisst ein Foto einer trockenen Scheibe Toast neben einer Tasse Tee. "Zum Glück geht es heute schon wieder besser und ich fliege aus Indien wieder nach Hause", schrieb er dazu.

Textgröße ändern:

Foto und Hashtag sind eine Anspielung auf aktuelle Posts des CSU-Chefs in sozialen Netzwerken, in denen er unter dem Schlagwort #söderisst über seine Ernährungsgewohnheiten berichtet und Bilder seiner Mahlzeiten veröffentlicht. Unter anderem postete Söder Anfang Februar zu einem ihm vorgesetzten Gericht mit wildem Brokkoli und violetten Kartoffeln, von dem er nur wenig begeistert war, den Kommentar: "#söderisst das nicht."

Die entsprechenden Veröffentlichungen des politischen Foodbloggers Söder wurden in Netzwerken wie Instagram und X jeweils etliche tausendmal geliked, mehr oder weniger spöttisch kommentiert sowie weiterverbreitet. Nutzerinnen erfuhren so etwa, dass der bayerische Ministerpräsident "immer und überall" gern Bratwürste isst. Die CSU bietet in ihrem Onlineshop unter dem Titel "#söderisst" sogar ein kostenloses Kochbuch mit Rezepten eines Sternekochs an.

Söder gehört zu den auf Social Media aktivsten deutschen Politikern. Allein bei Instagram folgen ihm mehr rund 717.000 Menschen, im Kurzbotschaftendienst X etwa 536.000. In Indien hielt sich der 58-Jährige seit Samstag zu einer offiziellen Delegationsreise auf, die ursprünglich bis Mittwoch dauern sollte.

Die bayerische Delegation um Staatskanzleiminister Florian Herrmann (CSU) setzte den Besuch laut bayerischer Staatsregierung nach Söders Ausfall ohne ihn fort. Der Ministerpräsident blieb in einem Hotel in der Hauptstadt Neu-Delhi. "Gestern hat es mich ziemlich erwischt", schrieb Söder am Dienstag. Es gehe ihm aber schon besser. Er bedankte sich "für die vielen Genesungswünsche".

F.Abruzzese--PV

Empfohlen

Deutsche-Welle-Journalist in Türkei festgenommen - Bundesregierung fordert Freilassung

Die Bundesregierung hat die Freilassung des in der Türkei festgenommenen Deutsche-Welle-Journalisten Alican Uludag verlangt. "Ich fordere die türkische Regierung auf, dafür zu sorgen, dass Alican Uludag sofort aus der Haft zu entlassen wird", erklärte Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) am Freitag in Berlin. "Journalistische Arbeit ist keine Straftat." Uludag war in der Türkei unter dem Vorwurf der "Präsidentenbeleidigung" sowie der "Verbreitung irreführender Informationen" festgenommen worden.

Merz wirbt auf CDU-Parteitag für Zuversicht - und zeigt sich selbstkritisch

Ein Plädoyer für Zuversicht in schwierigen Zeiten, aber auch Selbstkritik zu den ersten Monaten seiner Kanzlerschaft: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat beim CDU-Parteitag einen Aufbruch gefordert, um Deutschland angesichts großer innen- und außenpolitischer Herausforderungen für die Zukunft zu stärken. Mit Blick auf die in der schwarz-roten Koalition mit der SPD umstrittenen Sozialreformen wies der CDU-Chef den Vorwurf sozialer Kälte zurück. Die Delegierten zollte Merz nach seiner Rede mehr als zehn Minuten im Stehen Applaus.

US-Importzölle lassen europäische Stahlexporte in die USA um 30 Prozent schrumpfen

Die von US-Präsident Trump verhängten Importzölle auf Stahl und Aluminium haben die europäischen Stahl-Exporte in die USA deutlich sinken lassen. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten seien im zweiten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent eingebrochen, teilte der Branchenverband der europäischen Stahlhersteller Eurofer am Freitag unter Verweis auf Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat mit. Dies sei direkt auf Trumps Zölle zurückzuführen.

Experten empfehlen geringere Anhebung von Rundfunkbeitrag: 18,64 Euro ab 2027

Die Rundfunkgebühren in Deutschland sollen nach einer Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ab 2027 um 28 Cent auf 18,64 Euro pro Monat steigen. Die am Freitag in Berlin veröffentlichte Empfehlung für den künftigen Rundfunkbeitrag fällt damit geringer aus als ursprünglich geplant. Aktuell beträgt der Rundfunkbeitrag 18,36 Euro pro Monat.

Textgröße ändern: