Pallade Veneta - "Trump 2028": US-Präsident verkauft "Wahlkampf"-Kappen

"Trump 2028": US-Präsident verkauft "Wahlkampf"-Kappen


"Trump 2028": US-Präsident verkauft "Wahlkampf"-Kappen
"Trump 2028": US-Präsident verkauft "Wahlkampf"-Kappen / Foto: Oliver Contreras - AFP

US-Präsident Donald Trump verkauft in seinem Online-Shop seit Neuestem Fanartikel, die seinen fortgesetzten Machtanspruch unterstreichen sollen: Dort tauchten am Donnerstag erstmals Kappen und T-Shirts mit dem Aufdruck "Trump 2028" auf. Die Verfassung verbietet Trump eine dritte Kandidatur bei der Präsidentenwahl 2028, der Republikaner flirtet aber immer wieder öffentlich mit der Idee.

Textgröße ändern:

Die Baseballkappe mit dem Schriftzug "Trump 2028" kostet im Onlineshop des Präsidenten 50 Dollar (rund 44 Euro). Für T-Shirts verlangt der Republikaner von seinen Anhängern 36 Dollar. Auf den T-Shirts steht unter Anspielung auf die Verfassung zudem "Rewrite the Rules" (Schreib die Regeln um).

Trumps "War Room", sein virtuelles Kriegskabinett, veröffentlichte im Onlinedienst X zudem ein Foto von Präsidentensohn Eric, der eine rote Kappe mit der Aufschrift "Trump 2028" trägt. Spekuliert wird in den USA, ob im Herbst 2028 einer seiner Söhne anstelle des dann 82-jährigen Trump antreten könnte - oder ob sich Vizepräsident JD Vance zur Wahl stellt und im Fall eines Sieges wieder an Trump Senior übergibt.

Am kommenden Dienstag ist Trump seit hundert Tagen im Amt, die Fanartikel erschienen kurz vor dem Stichtag auf seiner Website. Das Präsidentenlager reagiert damit womöglich auf verheerende Umfragewerte: Nur noch rund vier von zehn US-Bürgern sind laut Umfragen mit dem Republikaner zufrieden. Das sei kurz nach Vereidigung der niedrigste Wert für einen US-Präsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg, bilanzierte das Meinungsforschungsinstitut Gallup.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Frühere Miliz: Mindestens 20 Tote bei Angriffen der USA und Saudi-Arabiens im Irak

Bei den gemeinsamen Luftangriffen der USA und Saudi-Arabiens auf Ziele im Irak sind einer früheren pro-iranischen Miliz zufolge mindestens 20 ihrer Mitglieder getötet worden. Weitere 32 Kämpfer seien bei den Angriffen verletzt worden, teilte der Hasched al-Schaabi (Volksmobilisierungskräfte) am Mittwoch mit. Dabei handele es sich um eine vorläufige Bilanz.

SPD-Fraktionschef Miersch zu Kabinettsumbildung: Jetzt sollte wieder Ruhe einkehren

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Erwartung geäußert, dass nach den Debatten um die Kabinettsumbildung durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sich die Lage nun wieder beruhigt. "Der Kanzler selbst hat ja gesagt, dass er sich das anders gewünscht hätte", sagte Miersch am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Insofern gehe ich jetzt aber davon aus, dass mit dem heutigen Tage dann auch wirklich wieder Ruhe einkehrt."

CDU-Politikerin dos Santos-Wintz rechnet mit gutem Ergebnis für Frei

Die CDU-Politikerin Catarina dos Santos-Wintz rechnet mit einem "guten" Ergebnis für Thorsten Frei (CDU) bei seiner Wahl zum Chef der Unionsfraktion. "Thorsten Frei ist ein exzellenter Kandidat als Fraktionsvorsitzender", sagte dos Santos-Wintz am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Frei kenne aus seiner Zeit als erster parlamentarischer Geschäftsführer in der letzten Wahlperiode "die Fraktion in- und auswendig". Er wisse also genau, was die Rolle einer Fraktion sei.

Ex-Miliz: Mindestens zehn Tote bei Angriffen der USA und Saudi-Arabiens im Irak

Bei den gemeinsamen Luftangriffen der USA und Saudi-Arabiens auf Ziele im Irak sind Kreisen einer inzwischen in die irakische Armee eingegliederten früheren pro-iranischen Miliz zufolge mindestens zehn ihrer Mitglieder getötet worden. Aus Kreisen der Hasched al-Schaabi erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, mehrere Miliz-Standorte in verschiedenen Regionen des Landes seien attackiert worden. Der schwerste Angriff sei in der Provinz Nineweh erfolgt, wo "mindestens zehn Mitglieder getötet wurden".

Textgröße ändern: