Pallade Veneta - Bundesrepublik erweist Franziskus letzte Ehre - Kondolenzbuch eröffnet

Bundesrepublik erweist Franziskus letzte Ehre - Kondolenzbuch eröffnet


Bundesrepublik erweist Franziskus letzte Ehre - Kondolenzbuch eröffnet

Die Bundesrepublik erweist dem verstorbenen Papst Franziskus die letzte Ehre. Für Samstag, den Tag von Franziskus Beisetzung, ordnete Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bundesweit Trauerbeflaggung für alle Bundesbehörden an. In der Berliner Vertretung des Vatikans liegt seit Freitag ein Kondolenzbuch aus, in das Trauernde sich eintragen können. Als einer der ersten trug sich darin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein.

Textgröße ändern:

"Mit Franziskus verliert die Welt ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung, einen glaubwürdigen Anwalt der Menschlichkeit und einen überzeugenden Christen", schrieb Steinmeier bei einem Besuch in der Apostolischen Nuntiatur. "Er war Papst und Mensch unter Menschen."

Der Bundespräsident hob in seinem Eintrag hervor, dass die "besondere Aufmerksamkeit" des Papstes vom ersten Tag des Pontifikats an "den Armen und Ausgegrenzten" gegolten habe. "Viele, die sich als vergessen empfanden, fühlten sich von ihm, dem Papst, gehört, gesehen und verstanden." Vor dem Eintrag hatten sich Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender vor einem Porträtfoto des verstorbenen Papstes verneigt.

Am Samstag führt der Bundespräsident die hochrangige deutsche Delegation an, die zur Beisetzung des Papstes nach Rom reist. Mit dabei sind unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die Präsidentinnen des Bundestags und des Bundesrats sowie der Präsident des Bundesverfassungsgerichts.

Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), deren Haus für die Beziehungen zu den Religionsgemeinschaften zuständig ist, trug sich am Freitag in der vatikanischen Vertretung in das Kondolenzbuch für Franziskus ein. Sie schrieb: "Mit ihm hat die Welt einen Hirten verloren, dessen Demut, Nächstenliebe und Nahbarkeit über sein Pontifikat hinausstrahlen werden."

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, und der Apostolische Nuntius Nikola Eterović hatten das Kondolenzbuch am Mittag offiziell eröffnet. Auch am Montag und Dienstag können sich Gläubige in der Vertretung des Vatikans in Deutschland in das Buch eintragen.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Protest gegen Mileis Arbeitsmarktreform: Zusammenstöße in Argentinien

In Argentinien ist es bei Protesten gegen die geplante Arbeitsmarktreform von Präsident Javier Milei zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Beim vierten Generalstreik seit Mileis Amtsantritt versammelten sich am Donnerstag mehrere tausend Menschen vor dem Parlament in Buenos Aires. Einige Dutzend Demonstranten bewarfen Polizeibeamte mit Flaschen und Steinen. Die Beamten setzten Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein und nahmen mindestens ein Dutzend Menschen fest.

Stimmungstest für Merz: CDU-Parteitag soll Kanzler den Rücken stärken

Gut neun Monate ist Friedrich Merz als Kanzler im Amt - nun kommt für ihn ein wichtiger Stimmungstest in der eigenen Partei: Am Freitag startet in Stuttgart der CDU-Parteitag, der nicht nur eine Reihe kontroverser Themen diskutieren wird, sondern auch Merz als Vorsitzenden der Christdemokraten bestätigen soll. Generalsekretär Carsten Linnemann zeigte sich zuversichtlich, dass Merz trotz vieler Reibereien in der schwarz-roten Koalition ein "gutes Ergebnis" bekommt.

Trump setzt Iran Frist von 15 Tagen für Atomabkommen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran für den Fall eines Scheiterns der laufenden Atomverhandlungen mit militärischer Gewalt binnen Wochen gedroht. "Wir müssen ein sinnvolles Abkommen schließen, sonst passieren schlimme Dinge", sagte Trump am Donnerstag in Washington. Er räumte dem Iran dafür eine Frist von zehn bis 15 Tagen ein.

Linnemann: CDU-Parteitag wird Merz den Rücken stärken

Beim CDU-Parteitag erwartet Generalsekretär Carsten Linnemann, dass die Delegierten sich klar hinter Kanzler Friedrich Merz stellen. "Wir werden ihm den Rücken stärken in unglaublich schwierigen Zeiten", sagte Linnemann am Donnerstag vor dem Parteitag in Stuttgart. Der Generalsekretär wollte sich bei der geplanten Wiederwahl von Merz am Freitag aber nicht auf einen Prozentsatz festlegen. Er gehe jedoch davon aus, dass es "ein gutes Ergebnis" werde.

Textgröße ändern: