Pallade Veneta - Washington: Venezolanische Oppositionelle aus argentinischer Botschaft in Caracas "gerettet"

Washington: Venezolanische Oppositionelle aus argentinischer Botschaft in Caracas "gerettet"


Washington:  Venezolanische Oppositionelle aus argentinischer Botschaft in Caracas "gerettet"
Washington: Venezolanische Oppositionelle aus argentinischer Botschaft in Caracas "gerettet" / Foto: ULISES RUIZ - AFP/Archiv

Fünf venezolanische Oppositionelle sind nach Angaben des US-Außenministeriums aus der Botschaft Argentiniens in Caracas "gerettet" und in die USA gebracht worden. Die Gegner des Autoritäten Machthaber Nicolás Maduro seien in einem "präzisen Einsatz" in der Hauptstadt Venezuelas befreit worden, erklärte Außenminister Marco Rubio am Dienstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Sie befänden sich nun "sicher auf US-Boden". Rubio machte keine weiteren Angaben zu dem Vorgang.

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Die fünf Maduro-Gegner stehen Oppositionsführerin María Corina Machado nahe. Unter ihnen sind Pedro Urruchurtu, internationaler Koordinator von Vente Venezuela, einer von Machado gegründeten Partei, und Magalli Meda, Leiter der Wahlkampagne des Oppositionsführers. US-Außenminister Rubio schrieb von "Geiseln" des "Maduro-Regimes".

Die Oppositionellen hatten sich seit März des vergangenen Jahres in der argentinischen Hautstadt in Caracas aufgehalten. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor Haftbefehle gegen sie erlassen - wegen des Vorwurfs, sie versuchten, das Land zu "destabilisieren".

Oppositionsführerin Machado schrieb von einem "tadellosen und epischen Einsatz für die Freiheit von fünf Helden Venezuelas" und von "Dankbarkeit" für "all jene, die dies ermöglicht haben". Die Regierung des argentinischen Präsidenten Javier Milei äußerte ihre "Anerkennung" für das erfolgreiche Vorgehen.

Die argentinische Botschaft in Venezuela war bereits seit August 2024 nicht mehr mit diplomatischem Personal besetzt. Argentinien und Venezuela hatten ihre diplomatischen Beziehungen abgebrochen, nachdem die Milei-Regierung sich geweigert hatte, die Wiederwahl von Staatschef Maduro bei der Präsidentschaftswahl anzuerkennen.

Der seit 2013 amtierende Maduro hatte die Präsidentschaftswahl Ende Juli laut dem offiziellen Ergebnis mit 52 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Opposition prangert jedoch Wahlbetrug an. Ihr Kandidat Edmundo González Urrutia beansprucht das Präsidentenamt ebenfalls für sich. In der Folge kam es zu gewaltsamen Protesten und zahlreichen Festnahmen.

N.Tartaglione--PV

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