Pallade Veneta - Britischer Außenminister wirbt für langfristige Partnerschaft mit der EU

Britischer Außenminister wirbt für langfristige Partnerschaft mit der EU


Britischer Außenminister wirbt für langfristige Partnerschaft mit der EU
Britischer Außenminister wirbt für langfristige Partnerschaft mit der EU / Foto: Karim JAAFAR - AFP/Archiv

Der britische Außenminister David Lammy hat sich vor dem Treffen der EU-Außenminister in Warschau erneut für eine langfristige strategische Partnerschaft Großbritanniens mit der EU ausgesprochen. "Wir arbeiten Hand in Hand mit unseren europäischen Verbündeten, um ein sichereres, geschützteres und wohlhabenderes Europa zu schaffen", erklärte Lammy am Mittwoch. "Gemeinsam werden wir der Aggression entschlossen entgegentreten, unsere gemeinsamen Werte verteidigen und dauerhaften Frieden schaffen", fügte er hinzu.

Textgröße ändern:

Lammy wird am Mittwoch in Warschau mit seinen EU-Kollegen über engere Beziehungen zwischen dem ehemaligen Mitgliedstaat und der EU beraten. Für den 19. Mai ist ein Gipfeltreffen Großbritanniens und der EU in London geplant. Dort soll ein Verteidigungs- und Sicherheitspakt zwischen London und Brüssel unterzeichnet werden sowie möglicherweise weitere Dokumente zu den Themenbereichen Zoll, Energie und Jugendmobilität.

An dem informellen zweitägigen Treffen in Warschau soll auch erstmals der neue Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) teilnehmen, der erst am Dienstag in Berlin vereidigt wurde. Wadephul hatte bereits vor seinem Amtsantritt vergangene Woche Brüssel besucht und dort unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas getroffen. Die neue Bundesregierung hat eine stark europapolitische Ausrichtung in der Außenpolitik angekündigt. In Brüssel gibt es große Erwartungen an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), etwa in Bezug auf die Aufrüstung Europas und die gemeinsame Finanzierung der Verteidigungsausgaben.

B.Fortunato--PV

Empfohlen

Mehr als 100 israelische Siedler attackieren Dorf im Westjordanland

Mehr als 100 israelische Siedler haben am Dienstag ein Dorf im besetzten Westjordanland attackiert. Bei dem Angriff auf das Dorf Dschalud im Norden des Palästinensergebiets wurden nach Angaben der israelischen Armee zwei Häuser in Brand gesetzt und drei israelische Polizisten verletzt. Die Polizei teilte mit, sie habe einen Verdächtigen festgenommen und zwei Minderjährige zum Verhör mitgenommen.

Kasachstans Präsident preist bei Besuch in Berlin "exzellente" Beziehungen zu Putin

Kasachstans Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat bei einem Besuch in Berlin seine "exzellenten Beziehungen" zu Kreml-Chef Wladimir Putin gepriesen. "Was auch immer in der Ukraine passiert, wir werden niemals vergessen, dass Russland und die Ukraine unsere Freunde sind", sagte Tokajew am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Erste Regierungschefin Marokkos: König ernennt Fatima Ezzahra El Mansouri

In Marokko wird zum ersten Mal eine Frau Regierungschefin: König Mohammed VI. hat die Bürgermeisterin von Marrakesch, Fatima Ezzahra El Mansouri, am Dienstag zur Ministerpräsidentin des nordafrikanischen Landes ernannt. Wie sein Büro mitteilte, empfing er die 50-jährige Juristin, die zuletzt auch Bauministerin war, am Dienstag im Königspalast und beauftragte sie offiziell mit der Bildung der neuen Regierung.

Britischer Premier Burnham: "Der Brexit hat mehr geschadet als genutzt"

Der britische Premierminister Andy Burnham sieht im Brexit mehr Schaden als Nutzen für sein Land und prüft verschiedene Optionen für die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union. Beim nächsten EU-Großbritannien-Gipfel werde er darlegen, wie eine langfristige Zusammenarbeit aussehen könne, sagte Burnham am Dienstag auf dem Labour-Parteitag in Liverpool.

Textgröße ändern: