Pallade Veneta - Trump hofft auf Treffen mit "fantastischer" EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen

Trump hofft auf Treffen mit "fantastischer" EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen


Trump hofft auf Treffen mit "fantastischer" EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen
Trump hofft auf Treffen mit "fantastischer" EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen / Foto: Nicolas TUCAT - AFP

Vor dem Hintergrund des von Donald Trump ausgelösten weltweiten Handelsstreits hat der US-Präsident seine Hoffnung geäußert, die "fantastische" EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für Verhandlungen zu treffen. Von der Leyen reagierte amüsiert: "Ich mag Komplimente", sagte sie am Freitag in Brüssel und sprach von "guten Gesprächen" mit Trump. Am Vortag hatten die USA und Großbritannien im Zollstreit ein Handelsabkommen verkündet. Mit der Europäischen Union strebt Trump nach eigenen Angaben ebenfalls ein Abkommen an.

Textgröße ändern:

Der US-Präsident machte keine näheren Angaben zum Zeitpunkt eines Treffens mit von der Leyen, die im Namen der EU mit den USA verhandeln wird. Er sei jedoch überzeugt, dass die EU-Mitgliedstaaten "wirklich ein Abkommen schließen" wollten. "Alle wollen ein Abkommen mit den USA", sagte Trump.

Trump und von der Leyen waren bereits am 26. April am Rande der Trauerfeier für den verstorbenen Papst Franziskus aufeinander getroffen und hatten ein späteres Treffen vereinbart. Von der Leyen bestätigte zudem, mit Trump telefoniert zu haben. Wichtig sei ihr jedoch, ausgestattet mit einem "Paket, das wir diskutieren können", ins Weiße Haus zu kommen. Es müsse "konkret" sein und eine "Lösung" beinhalten, die für beide Seiten tragbar sei.

US-Präsident Trump hatte seit seinem Amtsantritt im Januar mit einer Reihe massiver Zölle einen weltweiten Handelsstreit losgetreten. Anfang April verhängte er unter anderem einen allgemeinen Zollsatz von 20 Prozent auf Waren aus der EU, den er kurz darauf auf zehn Prozent halbierte. Außerdem werden Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumwaren sowie Autos fällig. Die EU drohte den USA mit Gegenzöllen auf US-Autos und -Flugzeuge, sollten die Verhandlungen mit der US-Regierung scheitern.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Selenskyj zu Gespräch mit Trump am Weißen Haus eingetroffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Dienstag am Weißen Haus in Washington zu einem Gespräch mit US-Präsident Donald Trump eingetroffen. Er wollte mit Trump über die Lage im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beraten. Selenskyj hatte zuvor im Kurzbotschaftendienst X erklärt, es gehe vor allem um "die anti-ballistische Verteidigung und die strategische Zusammenarbeit mit den USA". Der Frieden müsse außerdem nähergebracht werden.

Dobrindt will schärferes Vorgehen gegen Gefährder - Konsequenz aus CSD-Anschlag

Als Reaktion auf den Anschlag beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin plant Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) ein schärferes Vorgehen gegen so genannte Gefährder. Dobrindt stellte am Dienstag eine Reihe von Maßnahmen in Aussicht, mit denen er dem Risiko neuer Gewalttaten begegnen will: Identifizierte Gefährder sollten in Präventivhaft genommen werden können, nicht nach Jugendstrafrecht behandelt werden und zur Überwachung eine Fußfessel tragen müssen.

"Kapitel abgeschlossen": CSU-Chef Söder will nicht mehr Bundeskanzler werden

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder will nicht mehr Bundeskanzler werden. "Dieses Kapitel ist abgeschlossen", sagte der 59-Jährige dem "Handelsblatt" laut einem Bericht vom Dienstag. "Die Frage stellt sich heute nicht – und sie wird sich auch in Zukunft nicht mehr stellen."

Verwaltungsgericht: Starker Cannabiskonsum begründet Zweifel an Fahreignung

Trotz der Legalisierung von Cannabis begründet ein starker Konsum der Droge Zweifel an der Eignung zum Führen eines Fahrzeugs. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss und wies damit den Eilantrag eines Mannes gegen den Entzug seiner Fahrerlaubnis zurück. (VG 11 L 401/26)

Textgröße ändern: