Pallade Veneta - 20-Jähriger fliegt Drohne über Militärgelände: Polizeieinsatz in Wilhelmshaven

20-Jähriger fliegt Drohne über Militärgelände: Polizeieinsatz in Wilhelmshaven


20-Jähriger fliegt Drohne über Militärgelände: Polizeieinsatz in Wilhelmshaven
20-Jähriger fliegt Drohne über Militärgelände: Polizeieinsatz in Wilhelmshaven / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Ein 20-Jähriger hat mit einem Drohnenflug über einem Militärgelände in Wilhelmshaven einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Beamten wurden am Mittwoch wegen der Sichtung des Geräts über militärischem Sicherheitsbereich alarmiert, wie die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Sie lokalisierten dann einen handelsübliche Drohne, die von dem jungen Mann aus Schortens gesteuert wurde.

Textgröße ändern:

Gegenüber den Polizisten gab er an, Probeflüge durchzuführen, um später im Bereich Filmproduktion tätig zu werden. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Drohne sowie das Mobiltelefon des 20-Jährigen und leiteten ein Verfahren wegen des Verdachts verbotener Luftaufnahmen und der verbotenen Nutzung des Luftraums ein. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen.

Den Behörden zufolge wurden in den vergangenen Monaten in Deutschland vermehrt Drohnensichtungen gemeldet, teils auch im Bereich kritischer Infrastrukturen. Wegen der angespannten sicherheitspolitischen Lage durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist die Sorge vor Spionage- und Sabotageakten groß. Der unbefugte Betrieb von Drohnen in sensiblen Bereichen etwa über Bundeswehrstandorten, Industrieanlagen oder Menschenansammlungen kann strafbar sein. In schwerwiegenden Fällen droht Haft.

C.Grillo--PV

Empfohlen

Genfer Verhandlungen über Ukraine-Krieg enden ohne Einigung in zentralen Fragen

Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sind erneute Verhandlungen zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands in der Schweiz ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen. Auch nach den zweitägigen direkten Gesprächen unter Vermittlung der USA "gehen die Positionen auseinander, weil die Verhandlungen nicht einfach waren", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Mittwoch vor Journalisten. Der russische Verhandlungsführer Wladimir Medinski bezeichnete die Gespräche als "schwierig, aber sachlich" und kündigte neue Verhandlungen "in naher Zukunft" an.

Streit um FCAS-Kampfjet: Macron bekräftigt Festhalten am Projekt

Nach den von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erstmals so deutlich geäußerten Zweifeln an der Zukunft des deutsch-französischen Kampfjets FCAS hat die französische Regierung ihr Festhalten an dem Projekt deutlich gemacht. Der französische Präsident Emmanuel Macron ließ am Rande eines Indien-Besuchs erklären, er bleibe "dem Erfolg des Projekts verpflichtet". Der Elysée-Palast hob hervor: "Angesichts der strategischen Bedeutung für Europa wäre es unverständlich, wenn industrielle Differenzen nicht überwunden werden könnten."

CSU-Chef Söder schließt Aufweichung von Schuldenbremse aus

CSU-Chef Markus Söder hat eine Lockerung der Schuldenbremse in Deutschland ausgeschlossen. Er wolle den Ergebnissen der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission für eine Reform der Schuldenbremse zwar nichts vorwegnehmen, sagte Söder bei der Kundgebung seiner Partei zum politischen Aschermittwoch in Passau. Für die CSU aber gelte: "Wir machen keine Aufweichung der Schuldenbremse - es reicht mit den Schulden in Deutschland."

Umfrage: Elektronische Patientenakte findet wenig Anklang - Forderungen an Politik

Ein Jahr nach Einführung der elektronischen Patientenakte (ePa) können die meisten Versicherten nicht viel damit anfangen. Ein Großteil von ihnen - 71 Prozent - nutzt das digitale Angebot bislang nicht: Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hervor. Viele Befragte beklagten demnach fehlende Funktionen, unzureichende Informationen sowie komplizierte Freischaltungsprozesse als Hürden im Umgang mit der ePA.

Textgröße ändern: