Pallade Veneta - Europäische Staaten führen Atomgespräche mit dem Iran in der Türkei

Europäische Staaten führen Atomgespräche mit dem Iran in der Türkei


Europäische Staaten führen Atomgespräche mit dem Iran in der Türkei
Europäische Staaten führen Atomgespräche mit dem Iran in der Türkei / Foto: ATTA KENARE - AFP

Vertreter des Iran und Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens haben am Freitag in der Türkei über das iranische Atomprogramm gesprochen. "Wir haben Ansichten ausgetauscht und über den aktuellen Stand der indirekten Atomverhandlungen sowie die Aufhebung von Sanktionen gesprochen", erklärte der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi am Freitag im Onlinedienst X mit Blick auf die Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA. "Falls erforderlich, werden wir uns erneut treffen, um die Gespräche fortzusetzen", fuhr Gharibabadi fort.

Textgröße ändern:

Deutschland, Frankreich und Großbritannien gehörten zu den Unterzeichnerstaaten des Atomabkommens mit dem Iran aus dem Jahr 2015, das US-Präsident Donald Trump dann während seiner ersten Amtszeit (2017-2021) einseitig aufgekündigt hatte. Die Atomgespräche zwischen den Erzfeinden USA und Iran waren aber Mitte des vergangenen Monats wieder aufgenommen worden, zuletzt fand am vergangenen Sonntag im Oman die vierte Gesprächsrunde statt.

Am Freitag machte US-Präsident Trump erneut Druck auf den Iran, schnell einem Atomabkommen zuzustimmen, sonst werde "etwas Schlimmes passieren". Beim Abschluss seiner Golfreise sagte Trump in Abu Dhabi, seine Regierung habe dem Iran einen Vorschlag für ein Abkommen unterbreitet. "Sie wissen, dass sie schnell handeln müssen, sonst wird etwas Schlimmes passieren."

Seit dem Beginn seiner zweiten Amtszeit im Januar hat Trump wiederholt sein Interesse an einem "Deal" mit dem Iran bekundet. Er stieß aber auch immer wieder Drohungen gegen Teheran aus.

Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, den Bau von Atomwaffen anzustreben. Teheran bestreitet das.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Iran und Russland wollen gemeinsame Militärübung im Golf von Oman abhalten

Kurz nach einer neuen Verhandlungsrunde mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm hat der Iran gemeinsame Militärmanöver mit Russland angekündigt. Die gemeinsame Marineübung werde am Donnerstag im Golf von Oman und im nördlichen Pazifik abgehalten, erklärte der zuständige Armeesprecher Hassan Maghsudloo am Mittwoch laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Ziel sei es, "die maritime Sicherheit zu stärken und die Beziehungen zwischen der Seestreitkräfte beider Länder zu vertiefen". Angaben zur Dauer der Übung machte er nicht.

Tödliche Abgase von Notstromaggregat: 73-Jähriger stirbt in Mecklenburg-Vorpommern

Ein 73-Jähriger hat in Mecklenburg-Vorpommern eine tödliche Vergiftung durch Abgase eines Notstromaggregats erlitten. Der Mann wurde am Dienstag leblos gefunden, wie die Polizei in Neubrandenburg am Mittwoch mitteilte. Er betrieb das Notstromaggregat demnach in einem Schuppen.

AfD-Vizechef fordert anderen Umgang der Partei mit Verwandtenaffäre

Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Kay Gottschalk hat einen Strategiewechsel seiner Partei im Umgang mit der so genannten Verwandtenaffäre gefordert. "Wir sollten transparenter damit umgehen", sagte Gottschalk am Mittwoch im Deutschlandfunk. Sein Rat an den Bundesvorstand sei: "Man muss proaktiv mit den Dingen umgehen." Nötig sei nun, klare Regeln zur Beschäftigung von Familienangehörigen zu finden - und diese Anstellungen auch gegen Kritik zu verteidigen, wenn die Betroffenen für die Posten fachlich geeignet seien.

Japans Regierungschefin Takaichi nach Wahlsieg im Amt bestätigt

Zehn Tage nach ihrem überwältigenden Sieg bei der Parlamentswahl in Japan ist Regierungschefin Sanae Takaichi im Amt bestätigt worden. Das japanische Unterhaus in Tokio ernannte Takaichi am Mittwoch offiziell erneut zur Ministerpräsidentin des Landes. Die 64-jährige Politikerin war im Oktober Japans erste Regierungschefin geworden und gewann die vorgezogenen Unterhauswahlen am 8. Februar.

Textgröße ändern: