Pallade Veneta - Britischer Rechtsradikaler Tommy Robinson frühzeitig aus Haft entlassen

Britischer Rechtsradikaler Tommy Robinson frühzeitig aus Haft entlassen


Britischer Rechtsradikaler Tommy Robinson frühzeitig aus Haft entlassen
Britischer Rechtsradikaler Tommy Robinson frühzeitig aus Haft entlassen / Foto: HENRY NICHOLLS - AFP

Der britische Rechtsradikale Tommy Robinson ist frühzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden. In einem am Dienstag im Internet veröffentlichten Video mit dem Titel "Tommy aus dem Gefängnis frei" bedankte sich der 42-Jährige bei US-Milliardär Elon Musk und kritisierte die britische Regierung.

Textgröße ändern:

Der Anti-Einwanderungsaktivist war im Oktober wegen Missachtung einer Gerichtsentscheidung zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht hatte vergangene Woche jedoch entschieden, seine Haftstrafe zu reduzieren. Einen Tag später wurde Robinson wegen Bedrohung von zwei Männern angeklagt, bei denen es sich Berichten zufolge um Journalisten der "Daily Mail" handelt. Anfang Juni soll er deswegen vor einem Gericht in London erscheinen.

Der frühere Fußball-Hooligan Robinson, der mit richtigem Namen Stephen Yaxley-Lennon heißt, hat mit muslim- und einwandererfeindlichen Äußerungen eine große Zahl von Anhängern auf Onlineplattformen gewonnen. Als Großbritannien im vergangenen Sommer von fremdenfeindlichen Ausschreitungen erschüttert wurde, heizte er die Stimmung mit einer Reihe von Online-Beiträgen an. Immer wieder wurde Robinson in der Vergangenheit wegen Missachtung von Gerichtsanordnungen und Verstößen gegen Auflagen verurteilt.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Parteikreise: CDU-Bundesvorstand wählt Hoppermann einstimmig zur Generalsekretärin

Die Hamburger Bundestagsabgeordnete Franziska Hoppermann wird neue CDU-Generalsekretärin. Der CDU-Bundesvorstand wählte die 44-Jährige am Montag einstimmig auf Vorschlag von Parteichef und Kanzler Friedrich Merz, wie die Nachrichtenagentur AFP aus Parteikreisen erfuhr. Hoppermann löst Carsten Linnemann ab, der im Zuge einer Kabinettsumbildung nun das Amt des Bundesgesundheitsministers übernimmt. Merz will sich in Kürze in der Parteizentrale zu der Personalie äußern.

Abfällige Äußerungen Mileis lösen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien aus

Abfällige Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva haben für einen diplomatischen Eklat zwischen Argentinien und Brasilien gesorgt. Die brasilianische Regierung rief am Sonntag ihren Botschafter in Buenos Aires zurück. Auch bestellte sie den argentinischen Botschafter ein, um ihre "Empörung" über Mileis Äußerungen über Lula und andere Amtsträger zu übermitteln.

Gedenken nach Anschlag bei Berliner CSD: Mahnwachen in vielen deutschen Städten

Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) haben am Sonntagabend deutschlandweit zahlreiche Menschen der Opfer gedacht. Mahnwachen und Spontandemonstrationen gab es nach Angaben von Polizei und von CSD-Vereinen in etlichen Städten vom rheinland-pfälzischen Mainz über Erfurt in Thüringen bis ins sächsische Dresden.

Äußerungen Mileis lösen diplomatische Krise zwischen Argentinien und Brasilien aus

Nach abfälligen Äußerungen des argentinischen Präsidenten Javier Milei über Brasiliens Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva und weitere Amtsträger ist zwischen Argentinien und Brasilien eine diplomatische Krise ausgebrochen. Die brasilianische Regierung rief ihren Botschafter in Buenos Aires zurück und bestellte den argentinischen Botschafter ein, um ihm ihre "Empörung" zu übermitteln und Erklärungen zu verlangen.

Textgröße ändern: