Pallade Veneta - Weißes Haus zieht Nominierung von Musk-Vertrautem Isaacman als Nasa-Chef zurück

Weißes Haus zieht Nominierung von Musk-Vertrautem Isaacman als Nasa-Chef zurück


Weißes Haus zieht Nominierung von Musk-Vertrautem Isaacman als Nasa-Chef zurück
Weißes Haus zieht Nominierung von Musk-Vertrautem Isaacman als Nasa-Chef zurück / Foto: Patrick T. FALLON - AFP/Archiv

Der von US-Präsident Donald Trump nominierte Milliardär und Weltraumtourist Jared Isaacman wird nach Angaben des Weißen Hauses doch nicht die Leitung der Raumfahrtbehörde Nasa übernehmen. Zur Begründung erklärte das Weiße Haus am Samstag (Ortszeit) gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, es sei wichtig, dass der nächste Nasa-Chef mit Trumps Agenda "America First" (Amerika zuerst) übereinstimme. Ein Nachfolger werde in Kürze "direkt von Präsident Trump bekannt gegeben".

Textgröße ändern:

Das Weiße Haus bestätigte damit einen Bericht der "New York Times", wonach Isaacmans Nominierung zurückgezogen worden sei. Der Zeitung zufolge hatte Trump herausgefunden, dass Isaacman in der Vergangenheit Spenden an demokratische Abgeordnete getätigt haben soll.

Später äußerte sich Trump auf seiner Onlineplattform Truth Social zu der Personalie. "Nach einer gründlichen Überprüfung früherer Verbindungen ziehe ich hiermit die Nominierung von Jared Isaacman für die Leitung der Nasa zurück", schrieb Trump. Er werde bald einen neuen Kandidaten bekannt geben, "der für die Mission geeignet ist und Amerika im Weltraum an die erste Stelle setzt", fügte er hinzu.

Isaacman ist Gründer des Bezahldienstes Shift4 sowie des Luftfahrtunternehmens Draken International für militärische Dienstleistungen. Der 42-Jährige unterhält enge Kontakte zu Trumps kürzlich zurückgetretenen Regierungsberater Elon Musk. Mit dessen Raumfahrtunternehmen SpaceX war Isaacman zwei Mal ins All geflogen.

"Es ist selten, jemanden zu finden, der so kompetent und großzügig ist", reagierte Musk im Onlinedienst X auf die Mitteilung des Weißen Hauses.

Musk selbst war nach Trumps Amtsantritt in dessen Regierung als Beauftragter für den Bürokratieabbau zuständig. Nach vier Monaten als Sonderberater von Trump verkündete der Tech-Milliardär diese Woche endgültig seinen Rückzug aus dem Weißen Haus.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Organspende: Bundestagspräsidentin Klöckner will gegen Widerspruchslösung stimmen

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) will im Bundestag gegen die Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende stimmen. Sie sei für die Organspende, aber "gegen die Einführung der Widerspruchslösung", sagte Klöckner nach Angaben vom Dienstag im Podcast "Meine schwerste Entscheidung" der Funke Medien. "Es ist schon ein Unterschied, ob ich proaktiv aus freien Stücken zu etwas zustimme oder ob der Staat für mich erstmal eine Entscheidung trifft, generisch: Du bist erstmal Organspender."

Trump bestreitet Waffenangebot an China

US-Präsident Donald Trump hat bestritten, dem chinesischen Staatschef Xi Jinping den Verkauf von US-Waffen angeboten zu haben. Trump wies am Montag Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück. Er habe mit Xi nicht über Rüstungsgeschäfte gesprochen, sagte der Präsident.

Putin ordnet weitere Aufstockung der russischen Armee an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag ein Dekret unterzeichnet, das die Personalstärke der Armee um weitere 15.500 Soldaten erhöht. "Die zulässige Personalstärke der russischen Streitkräfte wird auf 2.441.630 Menschen festgesetzt, darunter 1.550.500 Militärangehörige", hieß es in dem Dekret. Einen Grund nannte Putin nicht. Er hatte bereits im März, Juni und Juli eine Aufstockung der Armee verkündet.

USA: Keine Pläne für Waffenverkauf an China

Die USA halten nach Angaben aus Washington an ihrem langjährigen Waffenembargo gegen China fest. "Die US-Regierung hat keine Pläne, Waffen an China zu verkaufen", sagte ein Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er wies damit Angaben des US-Botschafters in China, David Perdue, zurück.

Textgröße ändern: