Pallade Veneta - Musk rudert im Streit mit Trump zurück: Bin "zu weit gegangen"

Musk rudert im Streit mit Trump zurück: Bin "zu weit gegangen"


Musk rudert im Streit mit Trump zurück: Bin "zu weit gegangen"
Musk rudert im Streit mit Trump zurück: Bin "zu weit gegangen" / Foto: ALLISON ROBBERT - AFP

In der öffentlich ausgetragenen Fehde mit US-Präsident Donald Trump rudert Tech-Milliardär Elon Musk zurück: "Ich bedauere einige meiner Aussagen zu Präsident Donald Trump in der vergangenen Woche", schrieb Musk am Mittwoch im Onlinedienst X. "Sie sind zu weit gegangen."

Textgröße ändern:

Musk hatte nach dem Wahlsieg von Trump zunächst einen Beraterposten für den Präsidenten übernommen. Diesen gab der Tesla-Chef Ende Mai auf, danach äußerte der Milliardär zunehmend scharfe Kritik an Trump. Im Visier hatte Musk vor allem Steuerpläne des Weißen Hauses, die nach seiner Einschätzung "Amerika in den Bankrott" trieben. Auch brachte er Trump in Verbindung zum Missbrauchsskandal um den US-Milliardär Jeffrey Epstein.

Trump zeigte sich "sehr enttäuscht" und bezeichnete Musk als "respektlos". Er habe nicht den Wunsch, die Beziehung zu dem Tech-Milliardär zu kitten und auch "nicht die Absicht, mit ihm zu sprechen", erklärte der Präsident am Wochenende.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Neue Atomgespräche mit den USA: Iranischer Außenminister trifft IAEA-Chef Grossi

Vor der zweiten Runde der indirekten Atomgespräche mit den USA hat sich der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in Genf mit dem Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, getroffen. Araghtschi schrieb am Montag im Onlinedienst X von "intensiven technischen" Gesprächen. Die iranischen Revolutionsgarden begannen unterdessen Manöver in der Straße von Hormus.

Israel billigt Grundbuchregistrierung im Westjordanland - EU fordert Kehrtwende

Die israelische Regierung hat ein Verfahren zur Grundbuchregistrierung von "Staatseigentum" im Westjordanland gebilligt und damit international scharfen Protest ausgelöst. Die EU forderte Israels Regierung am Montag zu einer Kehrtwende auf, Jordanien, Ägypten und Katar verurteilten den Schritt. Die Genehmigung erfolgte laut israelischen Medien erstmals seit 1967. Kritiker befürchten die Beschleunigung einer Annexion des Palästinensergebietes.

Grüne fordern schnelleren Windkraftausbau und Anspruch auf Solar-Anschluss

Die Grünen wollen den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben und Strom günstiger machen. Ein Zehn-Punkte-Papier, das die Partei am Montag in Berlin vorlegte, sieht unter anderem vor, die Ausschreibungsmengen für Windkraft an Land von zehn auf 15 Gigawatt pro Jahr zu erhöhen. Für Bürgerinnen und Bürger soll es einen Rechtsanspruch auf den Netzanschluss einer Solaranlage geben.

FDP scheitert endgültig mit Klage wegen TV-Triell in Baden-Württemberg

Die FDP in Baden-Württemberg ist endgültig mit ihrem Versuch gescheitert, sich per Klage die Teilnahme am Fernseh-Triell des Südwestrundfunks (SWR) vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zu erstreiten. In einem am Montag veröffentlichten unanfechtbaren Beschluss wies der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eine Beschwerde der FDP zurück. Wie zuvor das Verwaltungsgericht Stuttgart begründeten auch die obersten Verwaltungsrichter in zweiter Instanz dies unter anderem mit den schlechten Wahlergebnissen und Umfrageergebnissen der FDP.

Textgröße ändern: