Pallade Veneta - Putin schließt Einnahme der Stadt Sumy durch Russland nicht aus

Putin schließt Einnahme der Stadt Sumy durch Russland nicht aus


Putin schließt Einnahme der Stadt Sumy durch Russland nicht aus
Putin schließt Einnahme der Stadt Sumy durch Russland nicht aus / Foto: Olga MALTSEVA - AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin schließt eigenen Angaben zufolge nicht aus, dass die russische Armee versuchen wird, die Stadt Sumy im Nordosten der Ukraine einzunehmen. "Wir haben nicht vor, Sumy einzunehmen, aber grundsätzlich schließe ich es nicht aus", sagte Putin am Freitag bei dem wichtigsten Wirtschaftsforum Russlands in St. Petersburg. Er sagte, ukrainische Truppen "stellen eine ständige Bedrohung für uns dar und beschießen ständig die Grenzgebiete".

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Auf die Frage, weshalb seine Armee in Gebiete einrücke, die Moskau nicht für sich beansprucht, sagte Putin: "Ich betrachte Russen und Ukrainer als ein Volk. In diesem Sinne gehört die gesamte Ukraine zu uns."

Russland hält rund ein Fünftel der Ukraine besetzt und hat seit Beginn seiner Offensive im Jahr 2022 vier ukrainische Regionen als annektiert erklärt - zusätzlich zur Halbinsel Krim, die es bereits 2014 annektiert hatte.

Die an Russland grenzende Region Sumy, in der die gleichnamige Stadt liegt, gehört nicht zu den Regionen, die Moskau offiziell annektiert hat. Dennoch sind russische Truppen dort jüngst erstmals seit drei Jahren wieder vorgerückt.

Die internationalen diplomatischen Bemühungen, den seit mehr als drei Jahren andauernden Konflikt zu beenden, sind in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten. Kiew hat Moskau vorgeworfen, ein Friedensabkommen bewusst zu sabotieren, um seine Offensive gegen das Land fortzusetzen.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete die am Freitag getätigte Aussage Putins als "wahnsinnig" und als "Verachtung" für den Friedensprozess. Er forderte die Verbündeten der Ukraine auf, Sanktionen gegen Russland zu verhängen. "Der einzige Weg, Russland zum Frieden zu zwingen, besteht darin, ihm das Gefühl der Straffreiheit zu nehmen", schrieb Sybiha im Onlinedienst X.

L.Bufalini--PV

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