Pallade Veneta - Behörden: Mindestens fünf Tote bei russischen Angriffen in Region Kiew

Behörden: Mindestens fünf Tote bei russischen Angriffen in Region Kiew


Behörden: Mindestens fünf Tote bei russischen Angriffen in Region Kiew
Behörden: Mindestens fünf Tote bei russischen Angriffen in Region Kiew / Foto: Sergei SUPINSKY - AFP

Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung sind nach Behördenangaben in der Nacht zum Montag mindestens fünf Menschen getötet worden. Im Bezirk Schewtschenkiwskyj im Westen Kiews sei ein Hochhaus teilweise zerstört worden, erklärte Innenminister Ihor Klymenko. Vier Menschen seien dabei getötet worden. Ein weiteres Todesopfer gab es demnach im südlich von Kiew gelegenen Bila Zerkwa. Rund 20 Menschen seien zudem verletzt worden.

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Der Chef der Kiewer Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, sprach von einem "weiteren massiven Angriff auf die Hauptstadt". Offenbar sei Kiew in "mehreren Wellen" mit Drohnen attackiert worden. Wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, waren in Kiew starke Explosionen zu hören. Sie hörten zudem das Geräusch einer über dem Stadtzentrum kreisenden Drohne sowie Schüsse.

Zuvor hatte der ukrainische Armeechef Oleksandr Syrskyj die Ausweitung der ukrainischen Angriffe auf militärische Ziele in Russland angekündigt. "Natürlich werden wir weitermachen", sagte Syrskyj laut einem am Sonntag veröffentlichten Pressebriefing. Die Angriffe sollten sowohl verstärkt werden als auch tiefer in russisches Gebiet hineinreichen. Die geplante Ausweitung der ukrainischen Angriffe sei Teil der ukrainischen Selbstverteidigungsstrategie.

Die russische Armee hatte Kiew zuletzt Dienstagnacht mit massiven Drohnenangriffen überzogen. Nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj war es einer der "schrecklichsten Angriffe" auf die ukrainische Hauptstadt seit Kriegsbeginn vor mehr als drei Jahren. Insgesamt feuerte Russland demnach in jener Nacht 440 Drohnen und 32 Raketen auf die Ukraine ab. Mindestens 28 Menschen wurden getötet, mehr als 130 weitere wurden verletzt.

Nach mehr als drei Jahren seit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine haben Moskau und Kiew ihre Drohnenangriffe zuletzt verstärkt. Bemühungen um eine Waffenruhe in der Ukraine scheiterten bislang.

R.Zarlengo--PV

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