Pallade Veneta - Homophobe Angriffe: Wohnungen von 17- und 18-Jährigem in Hamburg durchsucht

Homophobe Angriffe: Wohnungen von 17- und 18-Jährigem in Hamburg durchsucht


Homophobe Angriffe: Wohnungen von 17- und 18-Jährigem in Hamburg durchsucht
Homophobe Angriffe: Wohnungen von 17- und 18-Jährigem in Hamburg durchsucht / Foto: FABIAN BIMMER - AFP/Archiv

In Hamburg sind die Wohnungen eines 17- und eines 18-Jährigen durchsucht worden, die homophobe Gewalttaten begangen haben sollen. Sie sollen mindestens sechsmal Männer mit Pfefferspray attackiert haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Verdächtigen hätten ihre späteren Opfer in Datingportalen kennengelernt.

Textgröße ändern:

Sie hätten sich mit den 25 bis 45 Jahre alten Männern verabredet und sie an den Treffpunkten plötzlich angegriffen. In einem Fall hätten sie versucht, den Mann später mit Videos zu erpressen. Dieser sei darauf aber nicht eingegangen.

An den Taten sollen weitere Mittäter beteiligt gewesen sein, die den Ermittlern zufolge noch unbekannt sind. Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel beschlagnahmt, die vom Staatsschutz ausgewertet werden sollen. Der 17- und der 18-Jährige blieben auf freiem Fuß.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Ungarns Oppositionsführer Magyar prangert Korruption von Orbans Regierung an

Ungarns Oppositionsführer Peter Magyar hat angesichts der im April anstehenden Parlamentswahl versprochen, die Korruption im Land zu bekämpfen, die Wirtschaft anzukurbeln und sich für eine Stärkung der bürgerlichen Freiheiten einzusetzen. "Es ist an der Zeit, Korruption bei ihrem Namen zu nennen: Diebstahl", sagte Magyar am Sonntag vor hunderten Anhängern in Budapest. Bei der Wahlkampfveranstaltung in der ungarischen Hauptstadt beschuldigte er die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban, Milliarden Euro veruntreut zu haben und zivile Freiheiten zu beschneiden.

Ghana fordert UN-Anerkennung des Sklavenhandels als "schwerstes Verbrechen"

Ghanas Präsident John Dramani Mahama will eine Resolution bei den Vereinten Nationen einbringen, um den Sklavenhandel als "schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit" einzustufen. Die Welt müsse endlich anerkennen, dass es in der Geschichte "keine schwerwiegendere Ungerechtigkeit gegen die Menschheit gegeben hat als den transatlantischen Sklavenhandel", erklärte Mahama am Sonntag zum Abschluss eines Gipfeltreffens der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba.

Transatlantisches Verhältnis und Ukraine-Krieg prägen Münchner Sicherheitskonferenz

Die Erschütterungen im transatlantischen Bündnis und der Ukraine-Krieg haben die 62. Ausgabe der Münchner Sicherheitskonferenz geprägt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) äußerten deutliche Kritik an der US-Regierung, US-Außenminister Marco Rubio verband Worte der Verbundenheit zu Europa mit der Forderung nach der Bekämpfung irregulärer Einwanderung. Während des dreitägigen Treffens mit mehr als 60 Staats- und Regierungschefs sorgten zudem eine Großkundgebung der iranischen Exil-Opposition und Enthüllungen zum Gifttod des russischen Kreml-Kritikers Alexej Nawalny in russischer Haft für Aufsehen.

Lettlands Geheimdienstchef warnt vor russischer Aggression auch nach Ende des Ukraine-Krieges

Lettlands Geheimdienstchef Egils Zviedris hat angesichts der auf Krieg eingestellten russischen Wirtschaft vor einer fortgesetzten Aggression Moskaus über die Ukraine hinaus gewarnt. "Die potenzielle Aggressivität Russlands nach Beendigung des Ukraine-Krieges wird von vielen Faktoren abhängen", sagte Zviedris am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte derweil, Russland am Verhandlungstisch nicht mehr zuzugestehen als an der Front.

Textgröße ändern: