Pallade Veneta - Trump vergleicht US-Angriff auf Iran mit Hiroshima und Nagasaki

Trump vergleicht US-Angriff auf Iran mit Hiroshima und Nagasaki


Trump vergleicht US-Angriff auf Iran mit Hiroshima und Nagasaki
Trump vergleicht US-Angriff auf Iran mit Hiroshima und Nagasaki / Foto: NICOLAS TUCAT - AFP

US-Präsident Donald Trump hat den Angriff auf die iranischen Atomanlagen mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki vor fast 80 Jahren verglichen. Der US-Einsatz gegen die beiden japanischen Städte vom August 1945 habe "auch einen Krieg beendet", sagte Trump am Mittwoch am Rande des Nato-Gipfels in Den Haag. Der US-Angriff auf den Iran am Wochenende habe den Krieg "auf eine andere Weise beendet", sagte Trump weiter. Er sei aber "(genau)so verheerend" gewesen.

Textgröße ändern:

Nach den Angriffen mit bunkerbrechenden Bomben hatte Trump eine Waffenruhe zwischen dem Iran und Israel verkündet, die seit Dienstag in Kraft ist. Auf die Frage, ob beide Länder die gegenseitigen Angriffe wieder aufnahmen könnten, sagte Trump: "Es könnte vielleicht bald wieder beginnen." Er sei ihm allerdings schon einmal gelungen, einen Bruch der Waffenruhe durch Israel und den Iran zu verhindern.

Trump wies erneut US-Medienberichte zum geringen Ausmaß der Zerstörungen im Iran als "Fake News" zurück. Der Sender CNN und die "New York Times" hatten unter Berufung auf einen vorläufigen US-Geheimdienstbericht berichtet, die Angriffe hätten das iranische Atomprogramm nur um einige Monate zurückgeworfen und die iranischen Zentrifugen sowie die Vorräte an angereichertem Uran seien nicht vollständig zerstört. Trump wiederholte dagegen, die Nuklearanlagen seien "vollständig ausgelöscht". Den Inhalt des Berichts bestätigte Trump dagegen.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sagte in Den Haag, die Geheimdienste könnten das Ausmaß der Einschläge im Iran gar nicht einschätzen. Die US-Bomben hätten so viel Zerstörung angerichtet, dass schon eine "sehr große Schaufel" nötig sei, um zu den Anlagen vorzudringen.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Venezolanische Oppositionsvertreterin Macero in ihre Heimat zurückgekehrt

Die venezolanische Oppositionsvertreterin Claudia Macero ist aus dem zweijährigen Exil in ihre Heimat zurückgekehrt. Macero wurde am Sonntagabend am Flughafen in Caracas von hunderten Anhängern empfangen, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP feststellte. Die 34-Jährige gilt als wichtigste Stellvertreterin der Oppositionsführerin María Corina Machado.

Wadephul reist zu Antrittsbesuch in die Niederlande

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) reist am Montag zu seinem Antrittsbesuch in die Niederlande. In Den Haag trifft er zunächst seinen niederländischen Kollegen Tom Berendsen zu Gesprächen über den EU-Haushalt, die weitere Unterstützung der Ukraine sowie die bilaterale militärische Zusammenarbeit. Danach ist am Nachmittag gegen 16.30 Uhr eine Preesekonferenz geplant. Das Deutsch-Niederländische Korps hatte kürzlich eine Führungsrolle in der Nato-Verteidigungsplanung für Estland und Lettland übernommen.

EU-Verteidigungsminister beraten über Patriot-Raketen für die Ukraine

Die Verteidigungsminister der EU beraten am Montag in Brüssel unter anderem darüber, wie die Ukraine mit mehr Raketen des US-Luftabwehrsystems Patriot ausgestattet werden kann. Ein Vorschlag sieht nach Angaben eines ranghohen EU-Beamten vor, dass Mitgliedstaaten ihren Platz in der Warteschlange für Bestellungen mit der Ukraine tauschen. Das Patriot-System spielt eine zentrale Rolle beim Schutz vor ballistischen Raketen aus Russland.

CDU-Generalsekretärin Hoppermann warnt SPD und Grüne vor Koalition mit Linker in Berlin

Nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann Grüne und SPD in scharfer Form vor einer Koalition mit der Linken gewarnt - und diese zu einem Bündnis mit ihrer Partei aufgefordert. "Es gibt eine andere Mehrheit mit der Union. SPD und Grüne müssen nun für sich entscheiden, ob sie sich zum Steigbügelhalter von linken Extremisten machen wollen", sagte Hoppermann der "Rheinische Post" vom Montag. Die Berliner Linke sei radikal und antisemitisch.

Textgröße ändern: