Pallade Veneta - Netanjahu verspricht bei Besuch in Kibbuz Nir Oz die Rückkehr aller Geiseln

Netanjahu verspricht bei Besuch in Kibbuz Nir Oz die Rückkehr aller Geiseln


Netanjahu verspricht bei Besuch in Kibbuz Nir Oz die Rückkehr aller Geiseln
Netanjahu verspricht bei Besuch in Kibbuz Nir Oz die Rückkehr aller Geiseln / Foto: Menahem Kahana - AFP

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat bei einem Besuch im Kibbuz Nir Oz versprochen, alle noch im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln nach Hause zu bringen. "Ich fühle mich in erster Linie verpflichtet, die Rückkehr aller unserer Entführten zu gewährleisten", sagte Netanjahu vor Bewohnern, wie von seinem Büro veröffentlichtes Videomaterial zeigte. "Wir werden sie alle zurückbringen", bekräftigte Netanjahu.

Textgröße ändern:

Von den 251 Geiseln, die am 7. Oktober 2023 von Kämpfern der Hamas und mit ihr verbündeter militanter Gruppen entführt worden waren, befinden sich 49 noch immer im Gazastreifen. 27 von ihnen sind nach Angaben der israelischen Armee tot.

Nir Oz liegt im Süden Israels unweit der Grenze zum Gazastreifen. In dem Kibbuz wurden bei dem Angriff 30 Menschen getötet und mehr als 75 Menschen entführt. Mehrere der Geiseln sind seitdem in Gefangenschaft gestorben. Netanjahu besuchte den Kibbuz auf Einladung seiner Bewohner und sprach mit Überlebenden des Angriffs sowie mit befreiten Geiseln.

Neun aus Nir Oz entführte Geiseln werden nach wie vor im Gazastreifen festgehalten, vermutlich sind aber nur noch vier von ihnen am Leben.

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, dass Israel einer 60-tägigen Waffenruhe mit der Hamas zugestimmt habe, welche zur Freilassung der Geiseln führen könnte. Netanjahu wird kommende Woche zu einem Besuch bei Trump im Weißen Haus erwartet.

O.Pileggi--PV

Empfohlen

"Keinerlei Scham": Obama äußert sich erstmals über Trumps Affen-Video

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat sich erstmals über ein von Amtsinhaber Donald Trump veröffentlichtes Video geäußert, das ihn und seine Ehefrau Michelle als Affen verunglimpfte. Obama beklagte dabei am Samstag in einem Interview mit dem Politik-Podcaster Brian Tyler Cohen fehlende "Scham" und fehlenden "Anstand" in der Politik. Die meisten US-Bürger würden ein solches Verhalten als "zutiefst verstörend" empfinden.

Selenskyj nimmt in München stellvertretend für alle Ukrainer Kleist-Preis entgegen

Für ihren anhaltenden Widerstand gegen die russischen Invasionstruppen sind die Ukrainer mit dem Ewald-von-Kleist-Preis der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) geehrt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm den Preis am Samstagabend stellvertretend für die ukrainische Bevölkerung in Empfang. Gastgeber der Zeremonie in München war Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

Angehörige von politischen Gefangenen in Venezuela treten in den Hungerstreik

Angehörige von politischen Gefangenen in Venezuela sind in den Hungerstreik getreten, um die Freilassung der Inhaftierten zu erzwingen. Sie starteten ihre Aktion am Samstag vor einem Gefängnis in der Hauptstadt Caracas. Mit dem Hungerstreik wollen sie auch Druck auf das Parlament ausüben, wo sich die geplante Verabschiedung eines Amnestie-Gesetzes für politische Gefangene verzögert hat.

Dänische Regierungschefin Frederiksen: USA wollen Grönland weiterhin besitzen

Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sieht Grönland weiterhin durch US-Pläne zur Übernahme der Arktis-Insel bedroht. "Leider denke ich, dass der Wunsch derselbe ist", sagte sie am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) auf die Frage, ob Trump ihrer Meinung nach die Insel immer noch besitzen wolle. Der Druck auf Grönland sei "völlig inakzeptabel", fügte Frederiksen hinzu.

Textgröße ändern: