Pallade Veneta - Gabun und Togo treten Commonwealth bei

Gabun und Togo treten Commonwealth bei


Gabun und Togo treten Commonwealth bei
Gabun und Togo treten Commonwealth bei / Foto: Simon MAINA - AFP/Archiv

Die westafrikanischen Staaten Gabun und Togo sind am Samstag dem Commonwealth beigetreten. Der Staatenbund, dem vorwiegend ehemalige britische Kolonien angehören und dessen Oberhaupt die britische Königin Elizabeth II. ist, stimmte den Beitrittsanträgen der beiden französischsprachigen Länder am letzten Tag des Commonwealth-Gipfels in Ruanda zu. Gabun und Togo gehören damit zu den wenigen Commonwealth-Mitgliedern, die keine historischen Verbindungen zum Vereinigten Königreich haben.

Textgröße ändern:

"Wir haben Gabun und Togo als neue Mitglieder aufgenommen und wir alle heißen sie in der Commonwealth-Familie willkommen", sagte der ruandische Präsident Paul Kagame zum Abschluss des Treffens. Die beiden westafrikanischen Staaten sind die ersten neuen Mitglieder seit dem Beitritt Ruandas im Jahr 2009.

Gabuns Präsident Ali Bongo erklärte, sein Land schreibe mit dem Beitritt "Geschichte". "62 Jahre nach der Unabhängigkeit ist unser Land bereit, ein neues Kapitel aufzuschlagen", erklärte Bongo auf Twitter. "Es ist eine Welt voller Möglichkeiten für Gabun auf wirtschaftlicher, diplomatischer und kultureller Ebene."

Togos Außenminister Robert Dussey sagte, der Commonwealth öffne die Tür zu einem Markt mit 2,5 Milliarden Verbrauchern und biete zudem neue Bildungschancen. Togo wolle durch die Mitgliedschaft sein "diplomatisches, politisches und wirtschaftliches Netzwerk erweitern" und der englischsprachigen Welt näher kommen.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Vor Abschied bei der UNO: Baerbock fordert erneut UN-Generalsekretärin

Die frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat sich wenige Tage vor ihrem Ausscheiden als Präsidentin der UN-Generalversammlung noch einmal für eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen stark gemacht. Dies sei ein "Testfall für die Glaubwürdigkeit der Organisation", erklärte Baerbock am Freitag in New York. Bislang waren ausschließlich Männer UN-Generalsekretär.

Meloni feiert Amtszeit-Rekord und stimmt auf Wahlkampf 2027 ein

Mit einer Kundgebung in der Hafenstadt Bari hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den Amtszeit-Rekord ihrer Regierung gefeiert und zugleich den Blick auf die Parlamentswahl 2027 gerichtet. "Stabilität ist kein Rekord, den man zur Schau stellt, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine Nation planen, entscheiden, ihre Verpflichtungen einhalten und respektiert werden kann", erklärte die 49-jährige Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FdI) im Onlinedienst X.

Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew

Am helllichten Tag ist der Sitz des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew von einer russischen Drohne getroffen worden. Der Angriff am Freitag habe "direkt" auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst Telegram. Nach Behördenangaben wurden zwölf Menschen verletzt. Der Angriff erfolgte kurz vor einem Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew.

Weitere Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU vor Linkspartei

Gut zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin sieht eine weitere Umfrage die regierende CDU knapp vor der oppositionellen Linken. Die Christdemokraten von Spitzenkandidat Stefan Evers kommen laut der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung auf 20 Prozent. Die Linkspartei um Spitzenkandidatin Elif Eralp folgt mit 19 Prozent.

Textgröße ändern: