Pallade Veneta - Ein Jahr nach Trump-Attentat: US-Senat wirf Secret Service "unverzeihliche" Fehler vor

Ein Jahr nach Trump-Attentat: US-Senat wirf Secret Service "unverzeihliche" Fehler vor


Ein Jahr nach Trump-Attentat: US-Senat wirf Secret Service "unverzeihliche" Fehler vor
Ein Jahr nach Trump-Attentat: US-Senat wirf Secret Service "unverzeihliche" Fehler vor / Foto: Rebecca DROKE - AFP/Archiv

Ein Jahr nach dem gescheiterten Attentat auf den damaligen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat ein Ausschuss des US-Senats dem Secret Service schwere Versäumnisse zur Last gelegt. "Was geschehen ist, war unverzeihlich", heißt es in einem am Sonntag veröffentlichten Untersuchungsbericht. Dem für den Schutz von Präsidenten und anderen hochrangigen Politikern zuständigen Secret Service wird darin "eine Kaskade vermeidbarer Fehler" vorgeworfen, die Trump fast das Leben gekostet hätten.

Textgröße ändern:

Der Secret Service habe es versäumt, "auf glaubwürdige Informationen zu reagieren und sich mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden abzustimmen", sagte der republikanische Vorsitzende des Ausschusses, Rand Paul. "Es war ein kompletter Zusammenbruch der Sicherheit auf allen Ebenen."

Paul beklagte eine "bürokratische Gleichgültigkeit, das Fehlen klarer Protokolle und die schockierende Weigerung, auf direkte Bedrohungen zu reagieren". Trotz dieser Versäumnisse sei niemand entlassen worden. "Wir müssen Einzelpersonen zur Verantwortung ziehen und sicherstellen, dass Reformen vollständig umgesetzt werden, damit so etwas nie wieder passiert", betonte Paul.

Auch Trump hatte den Sicherheitsdiensten kürzlich mit Blick auf das Attentat "Fehler" attestiert. Der Secret Service habe einen "schlechten Tag" gehabt, sagte er in einem Interview. Dennoch habe er "großes Vertrauen in diese Leute".

Bei dem Attentatsversuch im Ort Butler in Pennsylvania war Trump im Juli des vergangenen Jahres bei einer Wahlkampfveranstaltung am rechten Ohr verletzt worden. Um die Welt gingen danach Aufnahmen, wie er die Faust in die Höhe reckt und "Kämpft, kämpft, kämpft" ruft.

Der Secret Service geriet in die Kritik, weil der 20-jährige Täter Thomas Matthew Crooks unbehelligt auf dem Dach eines benachbarten Gebäudes Stellung beziehen konnte. Nach den Schüssen auf Trump wurde Crooks von einem Scharfschützen des Secret Service getötet. Über das Motiv des Studenten ist so gut wie nichts bekannt.

F.Dodaro--PV

Empfohlen

Großbritannien: Fünf Festnahmen wegen Verdachts auf Vorbereitung einer "Terrortat"

Nach einem ernsten Vorfall in der Nähe eines Luftwaffenstützpunktes im Südwesten Englands hat die Polizei fünf Männer wegen des Verdachts der Vorbereitung einer "Terrortat" festgenommen. Die Anti-Terror-Polizei leite die Ermittlungen zu dem Vorfall an der Royal Air Force-Basis Fairford, teilte die Polizei am Sonntag mit. Zuvor hatte sie angegeben, mehrere Männer seien wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz festgenommen worden.

JU-Chef Winkel will Migranten weniger Sozialleistungen zahlen

Der Vorsitzende der Jungen Union und neue Vizechef der Unionsfraktion, Johannes Winkel (CDU), will Migranten weniger Sozialleistungen zahlen. Winkel forderte im "Ronzheimer"-Podcast von Paul Ronzheimer, den Sozialstaat massiv zu reformieren. Dabei solle bei der Höhe der Sozialleistungen entscheidend sein, ob jemand bereits ins System eingezahlt habe oder nicht. Besonders betroffen wären demnach Migranten.

Erste Begegnung seit Kriegsbeginn: Wadephul trifft russischen Außenminister Lawrow

Erstmals seit dem Beginn des Ukraine-Krieges vor viereinhalb Jahren haben sich die Außenminister aus Deutschland und Russland getroffen - eine Annäherung gab es aber nicht. Bei seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Samstag in New York seien die "fundamentalen Unterschiede" bei der Beurteilung des Krieges deutlich geworden, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) der ARD. Bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine wurden am Wochenende mehr als 20 Menschen getötet.

Brantner und Banaszak kandidieren erneut als Grünen-Vorsitzende

Die Grünen-Vorsitzenden Franziska Brantner und Felix Banaszak streben eine zweite Amtszeit an. Beide wollen sich beim Parteitag Anfang Dezember erneut zur Wahl stellen, wie sie am Sonntag mitteilten. "Ich kandidiere erneut als euer Bundesvorsitzender, um mit euch allen unsere Partei für die nächste Bundestagswahl aufzustellen", schrieb Banaszak in einer Mail an seiner Unterstützer. Sie bewerbe sich "gemeinsam mit Felix erneut um den Co-Vorsitz unserer Partei", teilte Brantner auf Instagram mit.

Textgröße ändern: