Pallade Veneta - FDP begrüßt Aufstockung von Nato-Eingreiftruppe

FDP begrüßt Aufstockung von Nato-Eingreiftruppe


FDP begrüßt Aufstockung von Nato-Eingreiftruppe
FDP begrüßt Aufstockung von Nato-Eingreiftruppe / Foto: Gints Ivuskans - AFP/Archiv

Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff hat die geplante Aufstockung der schnellen Eingreiftruppe der Nato auf mehr als 300.000 Soldatinnen und Soldaten als wichtiges Signal in Richtung Russland begrüßt. "Ich glaube, das ist ein richtiges Zeichen. Denn nach dem Angriff auf die Ukraine kann niemand mehr sagen, dass die Russen nur Drohgebärden machen“, sagte Lambsdorff am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

Textgröße ändern:

Gerade die östlichen Nato-Verbündeten, in Polen und im Baltikum, in Rumänien und in der Slowakei, verlangten so eine Eingreiftruppe "und die brauchen sie auch", sagte der FDP-Politiker. Die Gefahr, dass der russische Präsident Wladimir Putin diesen Schritt der Nato als Vorwand für weitere Aggressionen nehmen könnte, sieht Lambsdorff demnach nicht.

"Putin braucht keinen Vorwand", sagte der FDP-Politiker. Die Ukraine habe Russland nicht bedroht, und sei trotzdem angegriffen worden. Gestern habe man die Bilder des mit Raketen beschossenen Einkaufszentrums in Krementschuk gesehen. "Das sind ganz fürchterliche Angriffe auf dieses Land, das wirklich nichts getan hat, um Putin zu provozieren", sagte Lambsdorff.

Die massive Aufstockung der Nato-Eingreiftruppe, die bisher 40.000 Soldatinnen und Soldaten umfasst, soll auf dem Nato-Gipfel in Madrid beschlossen werden. Bei dem Raketenangriff in Krementschuk wurden mindestens 16 Menschen getötet und zahlreiche weitere teils schwer verletzt.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Meloni feiert Amtszeit-Rekord und stimmt auf Wahlkampf 2027 ein

Mit einer Kundgebung in der Hafenstadt Bari hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den Amtszeit-Rekord ihrer Regierung gefeiert und zugleich den Blick auf die Parlamentswahl 2027 gerichtet. "Stabilität ist kein Rekord, den man zur Schau stellt, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine Nation planen, entscheiden, ihre Verpflichtungen einhalten und respektiert werden kann", erklärte die 49-jährige Vorsitzende der ultrarechten Fratelli d'Italia (FdI) im Onlinedienst X.

Angriff am helllichten Tag: Russische Drohne trifft Geheimdienst-Zentrale in Kiew

Am helllichten Tag ist der Sitz des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew von einer russischen Drohne getroffen worden. Der Angriff am Freitag habe "direkt" auf das Büro des Geheimdienstchefs gezielt, erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst Telegram. Nach Behördenangaben wurden zwölf Menschen verletzt. Der Angriff erfolgte kurz vor einem Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew.

Weitere Umfrage vor Berliner Abgeordnetenhauswahl sieht CDU vor Linkspartei

Gut zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin sieht eine weitere Umfrage die regierende CDU knapp vor der oppositionellen Linken. Die Christdemokraten von Spitzenkandidat Stefan Evers kommen laut der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Instituts Insa für die "Bild"-Zeitung auf 20 Prozent. Die Linkspartei um Spitzenkandidatin Elif Eralp folgt mit 19 Prozent.

Nach Schusswechsel zwischen Geheimdiensten: Selenskyj kündigt Entlassungen an

Nach einem Schusswechsel zwischen Mitgliedern zweier ukrainischer Geheimdienste in Kiew hat Präsident Wolodymyr Selenskyj personelle Konsequenzen angekündigt. Mehrere Abteilungsleiter beim Inlandsgeheimdienst SBU und dem Militärgeheimdienst GUR würden entlassen, erklärte Selenskyj am Donnerstagabend und betonte, die beiden Geheimdienste müssten "Rechenschaft ablegen." Zwei mutmaßlich an der Schießerei beteiligte Mitarbeiter der beiden Dienste wurden am Freitag unter gerichtlichen Auflagen freigelassen.

Textgröße ändern: