Pallade Veneta - Russland und Syrien wollen beiderseitige Beziehungen stärken

Russland und Syrien wollen beiderseitige Beziehungen stärken


Russland und Syrien wollen beiderseitige Beziehungen stärken
Russland und Syrien wollen beiderseitige Beziehungen stärken / Foto: Shamil Zhumatov - POOL/AFP

Russland und Syrien haben ihre Bereitschaft bekundet, ihre Beziehungen zu stärken. "Natürlich sind wir interessiert daran, Russland an unserer Seite zu haben", sagte der syrische Außenminister Asaad al-Schaibani am Donnerstag bei einem Besuch in Moskau zu seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow. Es war das erste Mal seit dem Sturz des langjährigen syrischen Machthabers Baschar al-Assad im Dezember, dass ein hochrangiger syrischer Vertreter Russland besucht hat. Assad soll nach seinem Sturz nach Moskau geflohen sein.

Textgröße ändern:

Al-Schaibani sagte weiter, es gebe jedoch Faktoren, die die Beziehungen erschwerten.

Russland unterhält in Syrien den Marinestützpunkt Tartus und den Luftwaffenstützpunkt Hmeimim. Beide liegen an der syrischen Mittelmeerküste und sind die einzigen offiziellen russischen Militärstützpunkte außerhalb der ehemaligen Sowjetunion.

Russland - ein wichtiger Unterstützer Assads - hatte die Stützpunkte während seiner Intervention im syrischen Bürgerkrieg an der Seite des syrischen Machthabers im Jahr 2015 intensiv genutzt und schwere Luftangriffe gegen Dschihadisten ausgeführt. Es war unklar, ob die neue islamistische Regierung in Damaskus Moskau gestatten wird, die Stützpunkte im Land zu behalten.

Russlands Außenminister Lawrow sagte nun, sein Land sei bereit, Syrien nach mehr als einem Jahrzehnt heftiger Konflikte beim Wiederaufbau zu helfen und "unter anderen Bedingungen geschlossene Vereinbarungen und Verträge" zu überprüfen.

Al-Schaibani sagte, eine Überprüfung der Vereinbarungen sei nötig, um zu prüfen, ob sie "den Bedürfnissen des syrischen Volkes dienen". Weder al-Schaibani noch Lawrow äußerten sich zur Zukunft der Militärstützpunkte.

R.Zarlengo--PV

Empfohlen

US-Außenminister Marco Rubio zu Sicherheitskonferenz nach München aufgebrochen

US-Außenminister Marco Rubio hat seine Reise zur diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) angetreten. "Wir leben in einer neuen Ära der Geopolitik, und das wird von uns allen verlangen, gewissermaßen neu zu überprüfen, wie das aussieht und welche Rolle wir spielen werden", sagte Rubio am Donnerstagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug zu Journalisten. Rubio führt in diesem Jahr die Delegation der Vereinigten Staaten an und wird am Freitag und Samstag in München sein.

Parlamentswahl in Bangladesch: BNP reklamiert Wahlsieg für sich

Nach erheblichen Vorsprüngen in ersten TV-Prognosen hat die Bangladesh Nationalist Party (BNP) den Wahlsieg bei den Parlamentswahlen in Bangladesch für sich reklamiert. "Dieser Sieg war erwartet", sagte der hochrangige BNP-Vertreter Salahuddin Ahmed der Nachrichtenagentur AFP am Freitag. Die Islamisten der Partei Jamaat-e-Islami sprachen indes von "ernsthaften Fragen zur Integrität des Ergebnisverfahrens". Neu Delhi und Washington gratulierten der BNP zum Wahlsieg.

Auswärtiges Amt bereitet Betreuung deutscher Dschihadisten im Irak vor

Das Auswärtige Amt bereitet die konsularische Betreuung aus Deutschland stammender Dschihadisten im Irak vor. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstagabend aus Ministeriumskreisen in Berlin. "Sollten deutsche Staatsangehörige im Irak inhaftiert und angeklagt werden, werden wir uns für eine konsularische Betreuung über unsere Botschaft in Bagdad einsetzen", hieß es.

Sicherheitsgipfel der Bahn nach gewaltsamem Tod von Zugbegleiter

Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters findet am Freitag auf Einladung der Bahn ein Sicherheitsgipfel statt (Beginn 10.00 Uhr). Daran nehmen neben Vertretern der Bahn unter anderen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), Beteiligte aus den Länderministerien, Vertreter der Sicherheitsbehörden sowie die Gewerkschaften EVG und GDL teil. Für 12.45 Uhr ist eine Pressekonferenz mit Schnieder und Bahn-Chefin Evelyn Palla geplant.

Textgröße ändern: