Pallade Veneta - Trump: Armenisch-aserbaidschanischer "Friedensgipfel" im Weißen Haus am Freitag

Trump: Armenisch-aserbaidschanischer "Friedensgipfel" im Weißen Haus am Freitag


Trump: Armenisch-aserbaidschanischer "Friedensgipfel" im Weißen Haus am Freitag
Trump: Armenisch-aserbaidschanischer "Friedensgipfel" im Weißen Haus am Freitag / Foto: Ludovic MARIN, ANGELA WEISS - AFP

US-Präsident Donald Trump empfängt eigenen Angaben zufolge am Freitag die Staatenlenker Armeniens und Aserbaidschans zu einem von ihm als "historischen Friedensgipfel" bezeichneten Treffen. Der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan und der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew würden "zu einer offiziellen Friedenszeremonie" zu ihm ins Weiße Haus kommen, schrieb Trump am Donnerstag (Ortszeit) in seinem Onlinedienst "Truth Social".

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Der Freitag werde "ein historischer Tag für Armenien, Aserbaidschan, die USA und die Welt" sein, verkündete Trump weiter.

Eine Zusammenführung der beiden Erzfeinde, die möglicherweise ein Friedensabkommen schließen, wäre ein weiterer Vermittlungsvorstoß in einem internationalen Konflikt des US-Präsidenten, der überzeugt ist, dass er den Friedensnobelpreis verdient.

"Diese beiden Nationen führen seit vielen Jahren Krieg gegeneinander, der Tausende Menschenleben gekostet hat", erklärte Trump. "Viele Staats- und Regierungschefs haben versucht, den Krieg zu beenden, bisher jedoch ohne Erfolg – bis jetzt, dank Trump", fügte er hinzu. Die US-Regierung stehe "seit geraumer Zeit mit beiden Seiten in Kontakt".

Weiter erklärte Trump, dass Washington mehrere bilaterale Abkommen mit beiden Seiten unterzeichnen werde, "damit wir das Potenzial der Südkaukasusregion voll ausschöpfen können".

Armenien und Aserbaidschan hatten in den vergangenen Jahrzehnten zwei Kriege gegeneinander über die Kontrolle der Region Bergkarabach geführt. 2023 brachte Aserbaidschan in einer großangelegten Militäroffensive die mehrheitlich von ethnischen Armeniern bewohnte Region unter seine Kontrolle. Der Militäreinsatz löste die Flucht der mehr als 100.000 Menschen nach Armenien aus.

H.Lagomarsino--PV

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